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	<title>Kommentare zu: Blogs und Werbung. Wo sind die Grenzen?</title>
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	<description>Oliver Wagner</description>
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		<title>Von: Andreas F.</title>
		<link>http://www.agenturblog.de/2006-07/blogs-und-werbung-wo-sind-die-grenzen/comment-page-1/#comment-14133</link>
		<dc:creator>Andreas F.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2006 09:52:29 +0000</pubDate>
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		<description>Man darf als Blogger alles schreiben, wenn man (speziell bei kommerziellen Empfehlungen/Verrissen) seine eigenen finanziellen Motive offenlegt und f&#252;r die Leser transparent macht.

Als &quot;Neublogger&quot; trotz meines Hintergrundes eines eigenen Firmen-Blogs wundert es mich wirklich, wie sehr die Blogger-Szene mit (Schleich-)Werbung durchzogen ist.

Wie heisst es doch so sch&#246;n: Die st&#228;rkste Waffe gegen Korruption ist Transparenz. Bei Blogs w&#228;re das auch zu empfehlen, ist aber nicht durchsetzbar. Jeder kann soviel Verschweigen wie er will.

Fast Am&#252;sant fand ich den Beitrag eines A-Bloggers, der nat&#252;rlich nicht k&#228;uflich ist, dass eine Startup-Firma ihn als Berater (f&#252;r Hilfe wie man ein Blog aufsetzt), eingekauft hatte, und der danach regelm&#228;&#223;ig immer wieder positive Blogeintr&#228;ge &#252;ber diese Firma schreibt.

Das Problem der Schleichwerbung wird sich noch verst&#228;rken, sollte &quot;social shopping&quot; und &quot;social commerce&quot; wirklich ein Umsatz-Thema werden, weil dann die &quot;Empfehler&quot; ggf. auch direkt am aus ihren Empfehlungen resultierenden Umsatz beteiligt sind, und so neutralit&#228;t und finanzielles Eigeninteresse einander entgegenstehen k&#246;nnten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man darf als Blogger alles schreiben, wenn man (speziell bei kommerziellen Empfehlungen/Verrissen) seine eigenen finanziellen Motive offenlegt und f&#252;r die Leser transparent macht.</p>
<p>Als &#8220;Neublogger&#8221; trotz meines Hintergrundes eines eigenen Firmen-Blogs wundert es mich wirklich, wie sehr die Blogger-Szene mit (Schleich-)Werbung durchzogen ist.</p>
<p>Wie heisst es doch so sch&#246;n: Die st&#228;rkste Waffe gegen Korruption ist Transparenz. Bei Blogs w&#228;re das auch zu empfehlen, ist aber nicht durchsetzbar. Jeder kann soviel Verschweigen wie er will.</p>
<p>Fast Am&#252;sant fand ich den Beitrag eines A-Bloggers, der nat&#252;rlich nicht k&#228;uflich ist, dass eine Startup-Firma ihn als Berater (f&#252;r Hilfe wie man ein Blog aufsetzt), eingekauft hatte, und der danach regelm&#228;&#223;ig immer wieder positive Blogeintr&#228;ge &#252;ber diese Firma schreibt.</p>
<p>Das Problem der Schleichwerbung wird sich noch verst&#228;rken, sollte &#8220;social shopping&#8221; und &#8220;social commerce&#8221; wirklich ein Umsatz-Thema werden, weil dann die &#8220;Empfehler&#8221; ggf. auch direkt am aus ihren Empfehlungen resultierenden Umsatz beteiligt sind, und so neutralit&#228;t und finanzielles Eigeninteresse einander entgegenstehen k&#246;nnten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: CMSBlog &#187; Blog Archive &#187; Was sind Weblogs?</title>
		<link>http://www.agenturblog.de/2006-07/blogs-und-werbung-wo-sind-die-grenzen/comment-page-1/#comment-12728</link>
		<dc:creator>CMSBlog &#187; Blog Archive &#187; Was sind Weblogs?</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Oct 2006 11:55:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] agenturblog [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] agenturblog [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tadeusz Szewczyk</title>
		<link>http://www.agenturblog.de/2006-07/blogs-und-werbung-wo-sind-die-grenzen/comment-page-1/#comment-8381</link>
		<dc:creator>Tadeusz Szewczyk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2006 11:09:52 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist eine sehr wichtige Frage die Du da stellst und die man sich als jemand der im Internet publiziert, nicht nur in Blogs, immer wieder stellen mu&#223;. Ich selsbt habe es da besonders schwer, sitze ich zwischen allen St&#252;hlen. Als redaktioneller Suchmaschinenoptimierer verfasse ich etwa &quot;Themen-relevanten Content&quot; der ja doch eine Art Werbetext ist obgleich er inhaltlich an sich einen Wert hat (es ist nicht reine Werbung).
Auf der anderen Seite arbeite ich gleichzeitig als (Online) Journalist f&#252;r seri&#246;se Publikationen und nicht zuletzt schreibe ich f&#252;r Ezines oder Blogs wie Phlow.net oder Enjoy Surveillance die eher als Hobby durchgehen.

Ich mu&#223; also jedesmal meine ethischen Grunds&#228;tze unter anderen Vorzeichen &#252;berpr&#252;fen: Wenn ich etwa f&#252;r das von Gruppen-Blog/Ezine Phlow schreibe und darin auch meine Projekte erw&#228;hne oder verlinke ist das schon Werbung? Oder gilt da das privates Blog-Prinzip und somit Weg frei?

Der Schockwellenreiter ist leider kein Vorbild, er hat auf seiner Seite durchaus Seiten verlinkt die auch aus (White Hat) SEO-Perspektive als Spam-grenzwertig durchgehen: Der ganze Kasten mit den &quot;Billigfl&#252;ge Schufa Auskunft&quot; etc. Links zu den Seiten auf Gratis-Webspace-Providern ist doch schon zweifelhaft.
Wakeboarding&quot;.

Hab erst neulich einen Kunden verloren weil ich ihm nicht eine solche Beepworld-Seite basteln wollte (Beepworld etc. wird von Google bevorzugt, daher bauen viele SEO dort Seiten).

Ich denke es sollte f&#252;r den Leser vorab nachvollziehbar sein, in welcher Beziehung der Autor zum Subjekt steht. Aber selbst da gef&#228;llt es mir als Blog-Leser wiederum nicht mit Opel-Blogging bel&#228;stigt zu werden. Das war zu penetrant.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist eine sehr wichtige Frage die Du da stellst und die man sich als jemand der im Internet publiziert, nicht nur in Blogs, immer wieder stellen mu&#223;. Ich selsbt habe es da besonders schwer, sitze ich zwischen allen St&#252;hlen. Als redaktioneller Suchmaschinenoptimierer verfasse ich etwa &#8220;Themen-relevanten Content&#8221; der ja doch eine Art Werbetext ist obgleich er inhaltlich an sich einen Wert hat (es ist nicht reine Werbung).<br />
Auf der anderen Seite arbeite ich gleichzeitig als (Online) Journalist f&#252;r seri&#246;se Publikationen und nicht zuletzt schreibe ich f&#252;r Ezines oder Blogs wie Phlow.net oder Enjoy Surveillance die eher als Hobby durchgehen.</p>
<p>Ich mu&#223; also jedesmal meine ethischen Grunds&#228;tze unter anderen Vorzeichen &#252;berpr&#252;fen: Wenn ich etwa f&#252;r das von Gruppen-Blog/Ezine Phlow schreibe und darin auch meine Projekte erw&#228;hne oder verlinke ist das schon Werbung? Oder gilt da das privates Blog-Prinzip und somit Weg frei?</p>
<p>Der Schockwellenreiter ist leider kein Vorbild, er hat auf seiner Seite durchaus Seiten verlinkt die auch aus (White Hat) SEO-Perspektive als Spam-grenzwertig durchgehen: Der ganze Kasten mit den &#8220;Billigfl&#252;ge Schufa Auskunft&#8221; etc. Links zu den Seiten auf Gratis-Webspace-Providern ist doch schon zweifelhaft.<br />
Wakeboarding&#8221;.</p>
<p>Hab erst neulich einen Kunden verloren weil ich ihm nicht eine solche Beepworld-Seite basteln wollte (Beepworld etc. wird von Google bevorzugt, daher bauen viele SEO dort Seiten).</p>
<p>Ich denke es sollte f&#252;r den Leser vorab nachvollziehbar sein, in welcher Beziehung der Autor zum Subjekt steht. Aber selbst da gef&#228;llt es mir als Blog-Leser wiederum nicht mit Opel-Blogging bel&#228;stigt zu werden. Das war zu penetrant.</p>
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	<item>
		<title>Von: pixelschrubber &#187; Blog Archive &#187; Neue Ford S-Max Werbung</title>
		<link>http://www.agenturblog.de/2006-07/blogs-und-werbung-wo-sind-die-grenzen/comment-page-1/#comment-8368</link>
		<dc:creator>pixelschrubber &#187; Blog Archive &#187; Neue Ford S-Max Werbung</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2006 16:21:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.agenturblog.de/2006-07/blogs-und-werbung-wo-sind-die-grenzen/#comment-8368</guid>
		<description>[...] // Edit: Habe gerade diesen Beitrag gelesen, und wollte nur noch kurz sagen das ich nicht von Ford beauftragt wurde einen Artikel zu schreiben   Morgen schreibe ich dann &#252;ber den neuen Mercedes, das neue Sony Notebook und Lufthansa Fl&#252;ge&#8230;*h&#246;h&#246;* [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] // Edit: Habe gerade diesen Beitrag gelesen, und wollte nur noch kurz sagen das ich nicht von Ford beauftragt wurde einen Artikel zu schreiben   Morgen schreibe ich dann &#252;ber den neuen Mercedes, das neue Sony Notebook und Lufthansa Fl&#252;ge&#8230;*h&#246;h&#246;* [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias</title>
		<link>http://www.agenturblog.de/2006-07/blogs-und-werbung-wo-sind-die-grenzen/comment-page-1/#comment-8367</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2006 13:50:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.agenturblog.de/2006-07/blogs-und-werbung-wo-sind-die-grenzen/#comment-8367</guid>
		<description>Interessanter Beitrag! 

F&#252;r mich ist ein Weblog nur so lange eine  glaubw&#252;rdige Informationsquelle, wie ich redaktionelle Inhalte von Werbung unterscheiden kann. Viele - besonders in den Staaten - prognostizieren bereits den Ausverkauf der Blogosph&#228;re. 

Auf Telepolis gibt es einen empfehlenswerten Artikel zum Thema Guerillamarketing mit PayPerPost von Florian R&#246;tzer. http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23016/1.html

Ich glaube an die Selbstregulation des Informationsmarkts: wer Werbung als solche nicht kennzeichnet fliegt aus meiner Bookmarksammlung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessanter Beitrag! </p>
<p>F&#252;r mich ist ein Weblog nur so lange eine  glaubw&#252;rdige Informationsquelle, wie ich redaktionelle Inhalte von Werbung unterscheiden kann. Viele &#8211; besonders in den Staaten &#8211; prognostizieren bereits den Ausverkauf der Blogosph&#228;re. </p>
<p>Auf Telepolis gibt es einen empfehlenswerten Artikel zum Thema Guerillamarketing mit PayPerPost von Florian R&#246;tzer. <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23016/1.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23016/1.html'></a><a href='http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23016/1.html'>http://www.heise.de/tp/r4/a...</a></p>
<p>Ich glaube an die Selbstregulation des Informationsmarkts: wer Werbung als solche nicht kennzeichnet fliegt aus meiner Bookmarksammlung.</p>
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