Google Desktop Suche

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Jetzt ist es also da, das Google Suchtool für die eigene Festplatte oder das eigene Netzwerk. Ich habe gestern die Betaversion heruntergeladen und über Nacht meinen gesamten Datenbestand katalogisieren lassen. Das Ergebnis ist im Prinzip toll. Auch die Aufbereitung der Software, die im wesentlichen genaus aussieht wie Google – und auch im Browser (auf Basis einen kleinen, mitinstallierten Webservers) stattfindet. Der Übergang zwischen lokalen und online Suchergebnissen verschwimmt zusehends. Die eigentliche Suche in den eigenen Daten ist fantastisch. Aus meinen archivierten E-Mails in Outlook ist es mir noch nie gelungen so schnell zu finden, was ich suche. Ein großes Manko ist derzeit noch das unvollständige durchsuchen von PDF Dateien, das wird aber sicherlich noch nachgereicht werden. Das Google einen Markt, den es Betritt, sofort durcheinander wirbelt, kann man auch daran erkennen, dass gestern, kurz vor der Veröffentlichung von Google Desktop, der Wettbewerber Filehand die Meldung veröffentlichte, sein Produkte in der Basis-Version ab sofort kostenlos auszuliefern. Gute Beurteilung erhält im direkten Vergleich auch das Porgramm Knowball aus der Schweiz, dies ist allerdings nicht kostenlos.

Wie das alles ins große Google Konzept passen könnte erklärt Mario Sixtus in seinen Google Stories 1, 2, 3 und 4. Die aktuelle Berichterstattung hat Martin Roell zusammengefasst, einen detailierten Test stellt Markus Breuer zur Verfügung.

Ein Kommentar

  • Nein, nein, NEIN!

    Ich glaube so ziemlich jeder Blogger (z. B. hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier oder hier – und das war grade mal die Hälfte der betreffenden Weblogs aus meiner RSS-Liste) schreibt heute über Googles Desktop Search. War…

Oliver Wagner von Oliver Wagner

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