Webwatching

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Mit Webwatching startete heute ein neues Magazin rund um digitale Kultur, herausgegeben von der Universität Hamburg unter Leitung von Prof. Bernhard Pörksen, gestaltet von artificialduck.

Viele spannende Interviewpartner und auch optisch grundsätzlich ein sehr ansprechender und reduzierter Ansatz.

Lediglich die Umsetzung in Flash ist ein echter Fehlgriff, zumal die Interviews so gar keine multimedialen Inhalte enthalten, dafür dem Leser aber eben die Autonomie nehmen, mit dem Produkt umzugehen, wie er es sich vorstellt. Aber das wurde schon anderenorts zurecht kritisiert – vielleicht bewegt sich diesbezüglich etwas, das Konzept hätte es verdient.

7 Kommentare

  • Unglaublich, die Macher des Magazins hätten sich selber keinen schlechteren Start verschaffen können. Nun haben die User nicht nur die Wahl ob Ihnen der Content möglicherweise gefällt und das OnlineMag damit eine Daseinsberechtigung erhält, sondern sie müssen sich noch ein Plugin installieren. Ein meiner Meinung nach absolutes, no go!

  • Fehlstart von Webwatching

    Es hätte interessant werden können, das neue Online-Magazin „Webwatching“ (www.webwatching.info), das da gerade von Professor Bernhard Pörksen (Uni Hamburg) zusammen mit Studierenden des Hamburger Instituts für Journalistik und Kommunikationwissenschaf…

  • Man hätte noch den URL zur Site hier veröffentlichen können…
    http://www.webwatching.info

    Und ja, die Flashumsetzung ist wirklich gruselig. Man kann ja mit Flash wirklich tolle Sachen machen und je nachdem, wofür man es einsetzt, finde ich Flash wirklich klasse. Aber bei so einer Seite finde ich es völlig daneben.
    Aber nicht nur das. Die Seite versucht erstmal, ein neues Fenster zu öffnen: maximiert und nicht resizable.
    Wie ich sowas doch hasse. Webworker, laß die Finger von meinem Browserfenster!
    Zum Glück unterbindet mein Browser sowas…
    Dann kommt so ein nerviges Intro, was man glücklicherweise gleich überspringen kann, so das ich mir das nicht ansehen mußte.
    Tja, aber dann folgt eine Seite, die eigentlich nur aus Text besteht. Ist aber alles mit Flash umgesetzt und dann auch noch wirklich schlecht.
    Man kann nicht einmal Text markieren. Ich kann mir den Text auch nicht vergrößern oder verkleinern.
    Usability scheint dem Macher der Site ein absolutes Fremdwort zu sein. Von Barrierefreiheit ganz zu schweigen. Dabei wäre es mit Flash doch kein Problem, den Text markierbar/kopierbar oder skalierbar zu machen.
    Auf dieser Seite gibt es nichts, was den Einsatz von Flash rechtfertigen würde.
    Besonders tolles Design gibt es auch nicht. Man hätte das mit einer schlichten (X)HTML-Seite und einem recht einfach gehaltenem Stylesheet machen können. Damit könnte man viel einfacher das gleiche Design schaffen. Damit würde man dann auch nicht gleich die User von Screenreadern, Braillezeile, Textbrowsern, … und Leute ohne Flashplugin ausschließen.
    Und wenn man die gleichen Effekte übernehmen möchte, wäre das mit ganz einfachen Javascripten möglich.
    Außerdem könnte man die Bedienung dann auch gleich so umstellen, daß es ein wenig mehr Spaß bringt, sich die Site anzusehen.
    Vom Design will ich jetzt eigentlich gar nicht mehr sprechen…
    Ich will auch nicht drüber nachdenken, wieso die Links als Hovereffekt durchgestrichen werden…

    Und diese ArtificialDuck-Seite ist ja noch schlimmer. Auch hier nur Flash, wo es nicht sein sollte. Schlechtes Design und absolut no Usability.
    Das konnte ich mir nicht antun. Da bin ich gar nicht mehr dazu gekommen, mir die Texte anzuschauen. Hatte keine Lust, mich da durchzuquälen.
    Ebenso hatte ich auch keine Lust mehr, mir die Webwatching-Seite anzusehen oder da was zu lesen. Nachdem ich mit der Maus mal über ein paar Punkte gefahren bin und mal testweise ein wenig geklickt hab, hab ich die Site dann lieber wieder geschlossen.
    Und ich glaube nicht, daß ich da der Einzige bin…
    Nun ja, es gibt halt Webworker, die das Web nicht verstehen… Und wir wollen ja auch nicht nur sehen, daß der gute Mann Flash kann, sondern eigentlich war ich mehr am Magazin interessiert… Darüber hat sich der Macher nur irgendwie keine Gedanken gemacht.

    Kurzum: Das Äußere hat mich schon so verschreckt, daß ich nicht mehr wirklich zum Content gekommen bin.
    Das einzig Positive, was ich auf der Site entdecken konnte, war die Möglichkeit, bei den Interviews auch mit der Tastatur zu navigieren…

    Schade, hätte eventuell ein nettes Projekt werden können.
    Hätte man doch jemanden gefragt, der sich damit auskennt…
    Oder hätte man die Arbeit doch besser erst grundsätzlichen Vorüberlegungen begonnen…

  • @rob:

    Danke für Dein ausführliche Schilderung, die ich so teile.

    Links auf das Projekt habe ich nun im Artikel eingefügt, macht es vielleicht etwas leichter…

  • WebWatching – Trends der Netzkultur

    Ein neues Magazin rund um digitale Kultur unter Leitung von Prof. Bernhard Pörksen (Universität Hamburg) geht ans Netz. Der optisch recht interessante Ansatz und die inhaltlichen Aussagen werden durch die Art der Umsetzung in Flash aus meiner Sicht kom…

  • WebWatching und Gestaltung

    Gestalter dieser Erde,bitte, bitte hört auf, Flash zu benutzen, wenn Ihr Texte unter die Leute bringen wollt. Was um alles in der Welt habt ihr euch gedacht, als Ihr Webwatching ins Leben gerufen habt, nach eigener Aussage ein “Magazin für Net…

  • Webwatching jetzt in HTML

    Als Nachtrag zum Artikel von vorgestern gilt es zu vermelden, dass tatsächlich in windeseile eine HTML Version mit allen Inhalten erstellt wurde. Klasse. Kommentarewären noch eine sinnvolle Ergänzung, RSS ebefalls, dennoch Kompliment für die schne…

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