Wuji – Die Reiter der Winde

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Gestern Abend haben wir den neuen Film von Chen Kaige (u.A. Lebewohl meine Konkubine) gesehen. Ein Epos irgendwo zwischen chinesischem Märchen, Peking Oper und Martial Arts. In opulenten Bildern und mit reichen Farben, schwarz, weiß und rot die Armeen, blau und violett die Natur, illustriert Kaige die Gesichte um ein faustisches Versprechen. In China schlug dieser Film alle bisherigen Rekorde an den Kinokassen.

Die europäische Version wurde um rund 25 Minuten zur Originalfassung gekürzt, warum auch immer.

Obwohl ich den Film insbesondere wegen der starken visuellen Präsenz mochte, fallen einige Punkte auf, die auch in vielen Kritiken durchkommen. So sind die eingesetzten Special Effects nicht auf dem Standard, den man üblicherweise im Kino erwartet. Aufgrund des ohnehin sehr abstrakten und fiktiven Sets finde ich das aber nicht wirklich tragisch, teilweise stützt dies sogar den surrealen Eindruck des Films. Eine US Produktion hätte vermutlich das 5- bis 10-fache der investierten 35 Millionen Euro gekostet.

5 Kommentare

  • Wuji / Revolution
    Definiere doch mal „ähnlich“ :-)

    Aber ernsthaft, manche der Martial Arts Sequenzen wecken starke Erinnerungen an Mortal Kombat et al.

  • Die Story war halt lächerlich, ebenso wie ein paar Schauspieler. Dafür gab es eine Menge kreativer Szenen, und ein paar Computeranimationen waren wirklich gut gelungen. Alles in allem sehenswert. Frage mich nur, was die bei euch weggeschnitten haben? Habe den hier in Shanghai auf chinesisch gesehen, 25 Minuten kann man da doch unmöglich kürzen, oder haben die eine ganze Nebenstory entfernt? Wäre mal interessant zu wissen. Die Chinesen machen sich übrigens über den Film lustig…

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