Future of Web Apps – der zweite Tag

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Der zweite Tag der FOWA 2007 brachte deutlich mehr Themen und Vorträge von Interesse. Besondere Highlights für mich waren dabei unter anderem Rasmus Lerdorf, der Vater von PHP, der in 45 Minuten einen spannenden Spagat zwischen der Entwicklung seines Babys und der Theorie zur Bereitschaft zur Partizipation in Open Source, aber auch User Generated Content Projekten aufzeigte und nachdrücklich vor den Gefahren des Webs im Bezug auf die leichte Kompromitierbarkeit von PHP Applikationen aufzeigte.

Chris Wilson, Platform Architect IE, Microsoft, berichtete über die Entwicklung des siebener IEs, bleib dabei aber für mein Empfinden zu sehr in Kommunikationsvorgaben seines Arbeitgebers stecken und zeigte wenig spektakuläre Ausblicke als kommendes. Dem Problem, dass man den IE7 nicht neben seinem sechser Vorgänger installieren kann, begegnet Microsoft mit einem Image, das Windows XP SP2 inkl. IE 6 bereithält und parallel zum aktuellen Betriebssystem installiert werden kann. Es wurde bislang 500.000 mal heruntergeladen. Glückwunsch!

Adobe hat durch Mark Anders Einblicke in Flex geboten und ganz grob die Möglichkeiten von Apollo dargestellt. Mit diesem Tool ist es möglich, Online Applikationen auch Offline zu nutzen – wenn sie für dieses Tool entwickelt wurden. Firefox 3.0 kann das nach allem was man hört wohl aber auch für alle anderen Applikationen leisten.

Netvibes Tariq Krim der in letzter Zeit scheinbar den meinen recht ähnliche Reisepläne hat, stellte die Öffnung der Nevibes Widgets vor: Coriander heißt das neue Release und unterstützt dann die Universal Widget API – mehr Infos hat TechCrunch.

Sehr interessant war der Vortrag von Khoi Vinh rund um das Thema Managing User Interface Design. Morgen vormittag nehme ich noch an einem Workshop mit ihm Teil, dabei geht es dann um Design by Grids.

Insgesamt ein runder Tag im sonnigen London, von dem ich aber heute recht wenig gesehen habe…

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Oliver Wagner von Oliver Wagner

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