… keine wirklich neue Erkenntnis, aber von Jeffrey Zeldman nochmal schön auf den Punkt gebracht E-mail is not a platform for design:
…HTML appeals to clients because it’s another place to stick their logo. And it appeals to the kind of designer who thinks everything, even a bullet hurtling toward his own skull, would improve if decorated. I hate that kind of designer almost as much as I hate people who hate design. That kind of designer gives all designers a bad name…


Guter Hinweis Chris, macht die Problematik noch mal sehr gut deutlich. Danke!
passend zum thema kann ich diesen artikel empfehlen, danach wird eines noch deutlicher – back to the roots:
A Guide to CSS Support in Email: 2007 Edition
http://www.campaignmonitor....
Und dann ist Microsoft doch wieder ein Segen, dadurch dass sie in Outlook 2007 Word Rendering anstatt das Rendering vom Browser einsetzen.
Somit wird man automatisch gezwungen die Newsletter und HTML-E-Mails wieder puristischer zu gestalten.
@Marc: E-Mails zu verlinken ist auch eine gute Idee :)
Grundsätzlich finde ich die doppelte Variante auch ok (HTML/Text). Die ellenlangen Footer mit Datenschutzerklärung, Kontaktdaten der Person und des Unternehmens finde ich viel schlimmer – insbesondere bei längeren E-Mailwechseln, die schon beinahe chatähnlich sind.
HTML-E-Mails sind meiner Erfahrung nach lesbarer, wenn es um Listen und Tabellen geht. Bei Text-E-Mails artet das Letztere schon beinahe in ASCII-Art aus.
Eine gute (automatische) Konvertierung von Listen und Tabellen von HTML-E-Mails in Text-Äquivalente fehlt mir auch irgendwie?
Was ich für Newsletter auch recht gut finde, ist eine gestaltete Version über einen Link im Browser zugänglich zu machen.
Das Problem ist einfach, dass mittlerweile nur noch ein kleinerer Teil der Clients die (problemlose) Darstellung von HTML formatierten Mails unterstützt. So hat GMail damit Probleme, die aktuellen Generationen von Outlook zeigen in dem Standard Setup keine Grafiken etc. Möchte man also auf die grafische Darstellung nicht verzichten, sollte man in jedem Falle eine rein Textversion inkludieren, so bleibt die Entscheidung über die Form der Darstellung beim User.
Ich bin ja auch kein Freund von HTML emails, aber das hauptsächlich wegen der Device Unabhängigkeit der Information (ein Problem, das für websites genauso wenig gelöst ist).
Was also spricht in bestimmten Umfeldern gegen die Gestaltung eines ‘elektronischen Briefbogens’? Eine visuelle Identität lebt doch genau davon, wieso sollte sich das, nachdem es für das web sogar von den Technik-Puristen mitlerweile akzeptiert wird, nun ändern?
HTML sucks, Flash sucks, aber wir müssen trotzdem damit leben und arbeiten.