LeWeb 2009 – der zweite Tag

Das Programm für den heutigen Donnerstag versprach eine ganze Reihe interessanter Sessions, Workshops und Panels, auch heute mit besonderem Schwerpunkt auf den Themen Realtime, Mobile Applikationen und Video.

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Am Vormittag fanden einige der spannenderen Sessions im kleineren Salle 400 statt. So sprach zunächst Jeremiah Owyang zum Thema „When Real-Time Isn’t Fast Enough“. Schwerpunktmässig zeigte er allerdings ehe drei probate Ansätze auf, wie sich Unternehmen in die Realtime-Kommunikation einbringen können.

Anschließend fanden sich im Twitter Apps Panel einige der führenden Entwickler von Twitter Applikationen zusammen. Besonders interessant hierbei die Frage, inwieweit sich Twitter von Funktionen der Apps inspirieren lässt. So boten sowohl Seesmic also auch Tweetdeck bereits Gruppen, also ein Äquivalent der mittlerweile in Twitter eingeführten Listen. Ausserdem wurde die Frage nach den Auswirkungen der kommenden Erweiterungen der Twitter API diskutiert.

Später am Vormittag hielt Danah Boyd, Researcher at Microsoft Research New England, einen wie gewohnt sehr interessanten Vortrag über die gesellschaftliche Verpflichtung von Betreibern von Social Networks gegenüber den auf ihrer Plattform publizierten Inhalten von jugendlichen Teilnehmern.

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Rania von Jordanien, die amtierende Königin des haschemitischen Staates und Sonderbotschafterin der Vereinten Nationen ging in Ihrer Keynote der Frage nach den Auswirkungen von virtuellen Aktivitäten auf reale Veränderungen und Umwälzungen nach und stellte ihre Charity Projekte vor.

Gary Vaynerchuck gab am Nachmittag einen seiner gewohnt aufrüttelnden, emotionalen Vorträge, in dem er ganz im Kontext seines neuen Buches Crush it alle, die nicht zu 100% mit ihrem Leben zufrieden sind, aufrief, die freie Zeit des Tages zu nutzen, um ein eigenes Business, zentriert um die eigenen Interessen und Vorlieben aufzubauen. Ein kurzer Ausschnitt hier:

Creative Commons Fotos von Frédéric de Villamil und Timan Rebel