Spiegel und Wikipedia

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Spiegel.de präsentiert Logos und Ihre Geheimnisse. Interessant!
Vor kurzem zeigte Spiegel.de eine Auflistung von Firmennamen und ihrer Geschichte. Auch interessant.

Dann stellte sich heraus, das Spiegel.de diese Liste einfach aus der Wikipedia kopiert und marginal angepasst hat. Sogar einen Fehler aus der Wikipedia in der Anordnung von Lonsdale vor Lego hat der Spiegel übernommen. Zahlreiche Blogs wiesen auf diesen Umstand hin und nach einigen Tagen fühte der Spiegel den Hinweis auf den Urheber hinzu.

In dem neuerlichen Aufguss dieses Thema unter dem Titel „Logos und Ihre Geheimnisse“ wird dann ähnlicher Inhalt nochmals neu aufgewärmt, allerdings fehlt diesmal dann wieder jeder Hinweis auf die Quelle, auch der Autor wird nicht namentlich erwähnt. Das war bei dem ersten Feature anders. Daniel Rettig, der als Autor für den dem ersten Bericht genannt wurde, scheint ein Praktikant im Hause Spiegel zu sein und publiziert sonst unter anderem auch für die “Kölnische Runschau” oder die “Rhein-Sieg-Rundschau“, zum Beispiel über “Nachhilfe für Landwirte”.

3 Kommentare

  • also ich bin entsetzt. welcher quelle kann man denn eigentlich noch vertrauen? die medien scheinen im kampf um das schnelle disponieren von content die qualitätskontrolle der information zu vergessen…

  • Peinlich, peinlich: Spiegel Online schon wieder beim Abschreiben erwischt.

    Gerade wir Blogger kennen das ja aus eigener Erfahrung: Wenn es um verläßliche Analysen und gut recherchierte Berichte geht, führt an etablierten Nachrichtenmagazinen wie Spiegel Online und Co. kein Weg vorbei. Da können wir bloggenden „Nachfahren der …

  • Spiegel sagt: Entschuldigung!

    Dass Spiegel gerne mal die Ausfahrt Google nimmt oder die Wikipedia „besucht“ , haben wir an anderer Stelle schon gelesen und dr

Oliver Wagner von Oliver Wagner

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