Warum sehen alle Blogs so aus?

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In den vergangenen Tagen habe ich mich immer mal wieder mit der Frage befasst, warum viele Blogs so aussehen, wie sie aussehen und ob das stets der richtige Weg ist. Angestoßen wurde diese Recherche nicht zuletzt deshalb, weil ich für diese Seite ein kleines Facelifting durchgeführt habe…

Bei meiner Recherche stieß ich immer wieder auf die Frage „Warum sehen fast alle Blogs gleich – oder zumindest strukturell sehr ähnlich aus?“. Im Prinzip kann es dafür nur zwei Gründe geben, die auf den ersten Blick einleuchtend sind. Zum einen weil die Usability richtig gut ist, da User an die Funktionen und deren Platzierungen gewöhnt sind und schnell, gut und sicher mit einer neuen Seite, die dem bekannten Muster folgt, umgehen können. Das wäre ideal und ein Argument dafür, dass Blogs eine Form gefunden haben, die man nur dezent und eher evolutionär verändern sollte. Zweite Variante: Weil die Blogging Tools es so vorgeben.

Zunächst aber eine kurze Bestandsaufnahme. Wenn man sich die wichtigsten Weblog Software Typen ansieht, sowohl bei den gehosteten Blogs, also zum Beispiel Blogger, TypePad, 20six, blogg.de, blogigo, myBlog.de, twoday.net sowie Antville oder die Skripte für den eigenen Webspace wie Movable Type, WordPress, Greymatter etc., so fällt doch bei den meisten Templates auf, dass der Aufbau einem nahezu identischen Raster folgt, das zwar verschiedene Variationen bietet, aber im Wesentlichen auf einer immer wieder identischen Struktur beruht:

Sehr häufig findet man einen dreispaltigen Aufbau, bei dem der zentral angeordnete Content links und rechts von Marginalspalten gesäumt wird, die Zusatzinformationen bereitstellen, wie zum Beispiel eine Übersicht über die letzten Beiträge, die Publikationen der Vormonate, Links zu anderen Blogs und Webseiten – oft ergänzt durch Bücher oder CD Listen (meist mit direkter Affiliate Verlinkung zu amazon oder i-Tunes). In einer der beiden Spalten sind darüber hinaus oft Google Ad-Sense Anzeigen angeordnet. Zahlreich Blogs sysndizieren in den Kontextspalten aktuelle Meldungen von Nachrichtenmagazinen oder themenverwandten Blogs. Der eigentliche Inhalt, also die aktuellen Publikationen, sind in der Content Spalte beheimatet, streng chronologisch sortiert, der neueste Eintrag ganz oben.

Diese etwas schlichtere Variante wird ebenfalls häufig genutzt und unterscheidet sich durch ihre Zweispaltigkeit im wesentlichen durch einen größeren Contentbereich und weniger kontextsensitive Informationen, Verweise und Verlinkungen in der rechten oder linken Marginalspalte.

Etwa 80% der Blogs sind mit einer festen Breite angelegt, der kleinere Rest verwendet Fluid Layouts, die sich in ihrer Größe automatisch dem Browserfenster anpassen.

Blogger.com bietet seinen Kunden derzeit rund 30 verschiedene Templates, die alle dem zweispaltigen Aufbau folgen, bei TypePad ist der Weg etwas anders. Zunächst entscheidet sich der Kunden zwischen 1,2 oder 3 Spalten und im nächsten Schritt können die Farben des Templates verändert werden. Movable Type bietet dem Anwender nach der Installation lediglich ein schlichtes zweispaltiges Layout (alternative Stylesheets kann man im Bedarfsfalle hier herunterladen). Ein ganz großer Teil der verwendeten Blog Templates basiert übrigens auf validem CSS. So ist es kein Wunder, dass gerade in der Blogsphere die Verwendung des Firefox eine stetig wachsende Anzahl von Fürsprechern findet.

Wie sehen Blogs aus? Beispiel:

Typische Blogs sehen also im Allgemeinen etwa so aus:

43folders
Amybelle
Notizen aus der Provinz
Jimmiz Blogg
PrBlogger

Dies sind einige besonders hübsche Seite, die im Großen und Ganzen aber auch dem Standardaufbau folgen:

A wholelottanothing
Bluism
Designbyfire
Simplebits
Cameron Moll
Das Netzbuch
Pixelgraphix
Praegnanz.de

Dann gibt es die reduzierten Designs, die im Wesentlichen auf die lineare Präsentation setzen und nur wenige zusätzliche Links bereitstellen – schön und wirklich intuitiv.

Daringfireball
Segert.net
Infochord

Was aber, wenn die Beiträge in den Blogs leichter zugänglich gemacht werden – oder die Strukturen einfach anders sind, anders aussehen oder funktionieren, wie diese zum Beispiel:

Stuffandnonsense
Stopdesign

Beide Seiten sind eher aufgebaut wie Magazine, die Beiträge werden visueller angeboten und eine optische Gewichtung der Themen findet statt. Zwar finden sich die blogtypischen Merkmale allenthalben, sie treten jedoch deutlich zurück.

Spätestens bei diesen Seiten erkennt man, dass die Grenzen zwischen Blog und „konventioneller“ Seite fließend sind.

Alle Designs die sich weiter vom Standard der Tools entfernen, sind durch kundige Hand verändert worden – oder von Grund auf neu gestaltet und umgesetzt.

Um nun auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, kann man im Wesentlichen beide mögliche Antworten auf die Frage „Warum sehen Blogs aus, wie sie aussehen“, bestätigen. Allerdings nicht zu gleichen Teilen. Blogs sehen so aus, weil die Standardsoftware die zum Erzeugen verwendet wird in ihren Grundversionen wenig Alternativen bietet, oder zumindest keine Alternativen, die sich dem Laien schnell erschließen. Um von der Norm abzuweichen, muss man sich nicht nur in die Struktur des Programms einarbeiten, im Prinzip sind es kleine Content Management Systeme, sondern auch solide Grundkenntnisse in HTML und Gestaltungsfragen besitzen. Da das sicher nicht die Interessenschwerpunkte eines jeden Bloggers sind, fällt diese Möglichkeit für viele also aus

Durch diese Tatsache und die weite Verbreitung von Blogs und die hohe Frquenz an Zugriffen auf diese Blogs, hat sich ein Defacto Standard gebildet.

Ein deutlicher Pluspunkt von Standards ist nicht von der Hand zu weisen. Die User sind bereits auf diese Form der Aufbereitung von Inhalten eingestellt. Der Leser hat zwar mitunter eine steile Lernkurve zu überwinden gehabt, wenn er sich aber erst einmal darauf eingestellt hat, kommt er mit den Blogs die dem gleichen Muster folgen schnell zu Recht (vgl. Webseiten Benutzer erwarten von fast 77% der Elemente einer Webseite eine bestimmte Funktion). An die teilweise mit Informationen überfrachteten Layouts hat er sich gewöhnt und kann die für ihn relevanten Informationen (meistens) schnell herausfiltern. Es gibt allerdings noch zahlreiche weitere Fallstricke, die der wenig blogerfahrene User überbrücken muss. Zum Beispiel die unkommentierte Verbindung und Verlinkung unterschiedlichster Technologien auf einer Seite – zum Beispiel Links zu Flickr, del.icio.us, Furl, Technorati und anderen.

Für diese Blog habe ich mich zunächst auf folgende Anpassung konzentiert:

Bessere Gewichtung von „größeren“ Themen.
In meinem täglichen Arbeitsalltag finde ich nicht immer die Zeite, mir wichtige Themen in Ihre epischen Breite zu behandeln. Somit erscheinen häufig kürzere Beiträge, in denen ich auf bestimmte Dinge hinweise, Infos zusammenfasse oder ähnliches. Manche Beiträge, wie zum Beispiel die Erläuterung des Google Pageranks oder auch die Schilderung von RSS Feeds haben mehr Zeit gebunden und werden (nach der Auswertung meiner Statistiken) auch häufiger gelesen und verlinkt. Es ist also für mich wenig optimal, dass ein größerer Beitrag, der auf der Übersichtsseite nur kurz angerissen wird, nach und nach zwischen „kleineren“ Meldungen verschwindet. Deswegen ist es für mich besser, eine Topthema zu haben, das deutlich prononcierter an exponierter Stelle steht, bis es durch ein anderes ersetzt wird, oder einfach in die normale Liste übernommen wird.

Einfache Sammlung von Surftipps
Weiterhin ist es mir oft zu umständlich für einen Link, den ich beim Surfen gefunden habe, mit einem eigenen Beitrag zu veröffentlichen. Von nun an sammle ich meine Links via del.icio.us. Hier im Blog habe ich in rechten Marginalspalte einen extra Container angelegt, der alle 60 Minuten mit einem RSS Feed meine kommentierten, also für diese Seite bestimmten, del.icio.us Einträge abruft und anzeigt.

Für mich habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass ein Blog also idealer weise in seiner Struktur den Bedürfnissen oder dem Publizierungsverhalten seines Betreibers folgen sollte, in der optischen und funktionalen Struktur aber durchaus an den gebräuchlichen Paradigmen festhalten sollte.

Natürlich bin ich gespannt und neugierig auf andere Erfahrungen oder Erkenntnisse und freue mich, wenn diese hier gemeinsam vermehrt werden können.

38 Kommentare

  • Neben der „klassischen“ Form von weblogs finde ich auch die von dir ja schon genannte „Magazin“ Form ganz interessant…

    Neben dem del.icio.us Ansatz, mit dem ich mich noch ein bisschen schwertue, nutze ich seit einiger Zeit ein wiki in Kombination mit dem blog. In den blog-Postings verweise ich dann auf die entspechende wiki-Seite mit weiterführenden Links und Hinweisen zum Thema….

    Und Ralph hat ja auch die Photoblogs genannt, die ja eine ganz andere Struktur aufweisen…

    Einen schönen Tag und liebe Grüsse, kho

  • Warum sehen alle Blogs gleich aus?

    Oliver Wagner geht im Augenmerk Agenturblog der Frage nach warum alle Blogs gleich aussehen.Ein Lesenswerter Artikel mit vielen…

  • agenturblog.de: Warum sehen alle Blogs so aus?

    Oliver Wagner hat recherchiert, analysiert und abgeleitet:

    Bei meiner Recherche stieß ich immer wieder auf die Frage %u201E…

  • Gut geschrieben – Mit besonders guter Einhaltung von Paradigmen kann man leider keine Preise gewinnen aber eben User zufriedenstellen. Ich für mich würde eher den Aspekt „das die Software das so vorgibt“ sehen. Nicht umsonst entwickeln sich manche Bloggs erst im Laufe der Zeit zu waren CSS / XHTML Kunstwerken

  • waarom zien alle weblogs er hetzelfde uit?

    Er is niet een speciale reden waarom de meeste weblogs er hetzelfde uitzien. Volgens mij heeft het vooral met de geschiedenis van weblogs te maken: allereerst diende een weblog om interessante websites te loggen. Daar heb je niet zo veel…

  • Informativer Artikel, schön illustriert. Ein Erweiterungsthema wären Photologs, die doch gewisse Besonderheiten aufweisen, wie z.B. das Vor und Zurück an zentraler Stelle oder das Beschränken auf ein aktuelles Posting also Bild auf der Startseite etc. – Danke für den Link :-)

  • Wieso Weblogs aussehen wie sie aussehen

    Weblogs sehen (fast) alle gleich aus, weil die allerallermeisten Blogger mit den ihnen zur Verfuegung stehenden Tools kaum etwas anderes darstellen KOENNEN. Das wird hoffentlich (!!!) NICHT der Gipfel der Ergonomie fuer den Anwendungsfall Weblog bleiben!

  • dieser klassische zwei- oder dreispaltige Aufbau ist aber meiner Meinung keine typische Besonderheit für webLogs. Ich habe auch vorher schon statische Seiten gebaut, die in der Regel oben einen Kopf, links ein Menu und rechts den Inhalt haben.

  • Über Designvorlagen und Freiheit

    Oliver Wagner fragt: Warum sehen alle Blogs so aus? Seine Bestandsaufnahme ist eine recht interessante Lektüre, und wenn Markus Breuer schlussfolgert, daß die heutigen Weblog-Tools einem Wordstar oder Wordperfect von Anfang der 80er entsprechen, ist …

  • @ralph: Du hast recht, Photoblogs aber auch Moblogs folgen wiederum ganz anderen Mustern und Konventionen.

    @kho: Die Verbindung von Blog und einem Wiki der eigenen Fachterminologien ist auch eine gute Idee – macht Sinn!

    @tom & Markus: it´s the software, stuipd. Keine Frage, dass die Software eine ganz große Rolle spielt. Aber wir als User sollten die Anforderungen an eine gute Blogging Software (und das vielleicht nicht nur im Hinblick auf die Flexibilität des Designs) definieren. Ich denke, dass zum Beispiel Six Apart sein Tools Movable Type und Typepad (beides kommerzielle Tools, MT wird auf dem eigenen Server installiert, TypePad ist eine ASP Variante) in der nächsten Zeit (vgl. Weblogging Software Leader Six Apart Receives $10 Million in Series B from August Capital) unterschiedlich positionieren wird. So könnte MT eher in eine Richtung wie hier beschrieben gehen, also mehr Komfort und Flexibilität für den ambitionierten Blogger mit technischem Background, TypePad wird vermutlich noch intuitiver, noch einfach und schneller zu bedienen werden, also für den User, der einfach Schreiben möchte ohne sich mit technischen Fragen zu befassen. Für beides gibt es einen großen Markt. Für Movable Type, also die „professionellere“ Variante, könnte ich mir ein Backend vorstellen, in dem man über ein visuelles Tool verschiedene Container auf einer Fläche positionieren kann, neue hinzufügen kann, bestehenden löschen oder versetzten. Da die Scripte von MT diese Flexibiltät zulassen, könnte man einen solchen Weg wählen um den Nutzer in die Lage zu versetzen sein Blog an seine Bedürfnisse anzupassen. Zusätzlich könnte dann das Design über separate Stylesheet angepasst werden. Wir werden sehen, was Version 4.0 bringt. Mit 10 Millionen Dollar im Rücken kann man einiges bewegen.

  • Sehen Blogs alle gleich aus?

    Oliver Wagner stellt sich im agenturblog die Frage: Warum sehen alle Blogs so aus? und gibt
    Antworten und Beispiele. [BlogTimes]

  • Warum sehen alle Blogs so aus?

    „In den vergangenen Tagen habe ich mich immer mal wieder mit der Frage befasst, warum viele Blogs so aussehen, wie sie aussehen und ob das stets der richtige Weg ist. Angestoßen wurde diese Recherche nicht zuletzt deshalb, weil ich für diese…

  • Schönes Design und informatives Blog.

    Leider funktioniert das überarbeitete Design bei mir im Netscape 7.0 nicht mehr (vorher gings). Außer dem roten Kopf und dem Hintergrund wird nichts angezeigt.
    In Firefox 0.9.3 und IE 6.0 läufts bei mir übrigens.

    Beste Grüße

  • Blogs außerhalb des typischen Styles erfordern die technischen Möglichkeiten der Software, die Fantasie des Autors, das Wissen und die Erfahrung beim Erstellen von Websites sowie genug Zeit und Ambitionen, das alles umzusetzen. Den meisten Autoren fehlt wahrscheinlich mindestens eins dieser Elemente, und letztendlich geht’s ja vor allem um die Inhalte.

    Das kleine Seitenschwein (siehe Link) ist übrigens ebenfalls anders als die anderen Kinder.

  • Sind Ähnlichkeiten bei Blogs gut oder schlecht?

    Wer eine Antwort auf die Frage sucht, warum „alle Blogs so aussehen“ findet bei Agenturblock eine umfassende und gut zu lesende Antwort.

  • Schöner und informativer Artikel.
    Da mir die meisten Blogger-Tools für meine Zwecke mit ihren zahlreichen, teils unnützen Funktionen einfach zu umfangreich waren, hab ich mir selbst einen Blog mit Kommentarfunktion und Kategorien in PHP+MySQL geschrieben. RSS, Trackback, Permalink etc. hab ich nicht; brauch ich aber auch nicht :-)

  • Ich fand Ihr Artikel sehr interessant, und mache einen Link zu dem. (Das Wort ‚Frquenz‘ ist doch falsch buchstabiert.)

  • Die 10 größten Fehler beim Bloggen

    Aus dem Agenturblog:"Eine grundsätzliche Betrachtung des "wie" und "warum" Blogs so aussehen, wie sie aussehen (vgl. dazu Warum sehen alle Blogs so aus) sowie der teilweise mangelnden optischen Individualität fehlt ebenso wie ein

  • Warum Unternehmen bloggen sollen

    Björn Brückerhoff betrachtet sehr fundiert die Chancen und Risiken von “Corporate Blogs” als neues Kommunikationsmedium für Unternehmen.
    Sein Fazit:
    Corporate Blogs erlauben ein offene und argumentative Diskussion und erhöhen damit die…

  • Es fällt auf, daß man aber bei den wenigsten Blogs erkennen kann womit sich der Autor eigentlich beschäftigt. Das dem Blog so eigene wie typische eindimensionale Ordnungssystem nach Datum hilft da nicht viel weiter – es ist für viele Blogs sinnlos. Einige Blogs haben weder einen aussagekräftigen Titel, noch einen Satz zu ihrer Idee oder Mission. Erst durch Kategorien und Tags wurden Zuordungssysteme und automatisierte Stichwortsuche als Krücken für den User gebaut. Daraus kann er sich Manches zusammenreimen. Das kann und wird aber nicht das Ende vom Lied sein. Über kurz oder lang wird sich eine optionale zweite Hierarchieebene nicht vermeiden lassen.

  • @Steffen: Sehe ich auch so; ich habe auf meinen Seiten versucht, Expression Exgine eine zweite Hierarchie-Ebene abzutrotzen. Es geht, ist aber nicht ganz einfach, man muss im Prinzip für jede Hauptrubrik ein eigenes Blog anlegen. Insbesondere bei meinem Seminarbereich muss ich vor allem Artikel posten, die in der Zukunft liegen, und hier verhält sich die Software ziemlich zickig, so dass man teilweise mit PHP patchen muss. Da muss noch was passieren.

  • Die allermeisten Autos haben das Lenkrad rechts, zwei Sitzplätze vorn, und drei hinten, einen Kofferraum und vier Räder.

    Ich kann mich nicht daran erinnern, dass je ein Mann – äh… Mensch die Frage „Warum sehen alle Autos gleich aus?“ gestellt hat ;-)

    Viele Grüße,
    Gabi

  • Seht es einfach mal so:

    Wenn alle Menschen vor uns so einfallslos gewesen wären und nicht einmal grundlegend Dinge in Frage gestellt hätten, könnten wir wahrscheinlich weder Auto fahren noch hier kommentieren und würden mit dem Faustkeil auf der Wiese sitzen.

    Ab und an sollten wir uns schon mal fragen, ob wir nicht noch etwas besser machen können, oder?

  • @Gabi: Zum einen hat Jörg natürlich recht, zum anderen ist es seit dem Erscheinen dieses Artikels vor über einem Jahr, mittlerweile wesentlich vielfältiger geworden. Blogs sehen anders aus.

    Und im übrigen gibt es ganz viele Autos mit mehr oder weniger als vier Rädern, mit ganz anderen Raumkonzepten und mit dem Lenkrad an der anderen Seite oder in der Mitte.

    Ohne die Frage „Warum sehen alle Autos so aus…“ hätten wir keine Kombis, keine Coupés, keine Cabrios, keine Geländewagen, keine Vans und keine SUVs.

    Genau wie bei dem Aufbau einer Webseite oder eines Blogs geht es um Individualität, um die eigene Bedürfnisse und Emotionen – um die Art zu publizieren.

  • Webdesign 2006 – persönliche Trend, Erwartungen und Wünsche (9) von Oliver Wagner

    Welche Trends und Erwartungen haben wir an das Webdesign im Jahr 2006? Während international darüber diskutiert wird, sind deutsche Webdesigner zurückhaltend. Da ich das Thema dennoch für sehr interessant halte, bin ich diesem Thema…

  • Die meisten Blogs sind zwar von der logischen Seitenstruktur gleich, aber das war es auch schon. Ich finde es eigentlich gut, weil jeder richtige gute Themes erstellen kann und sich sicher sein kann, dass dieses Layout aus Usability Gründen schon gut ist.

  • Danke für Deinen Beitrag. Interessant!

    Mein Layout entspricht auch dem gängigen Blog-Layout, aber es gefällt mir gut.
    Schönes Wochenende

    Die Martina

  • Hatte ich mir nie wirklich Gedanken drüber gemacht, aber eine sehr interessante und schöne Beleuchtung. Fakt ist doch, dass viele WP o.ä. benutzen mit Standardthemes, weil ihnen CSS oder HTML/PHP Kenntnisse fehlen und da bleibt dann eben nur der „Einheitsbrei“ – oder halt kostenpflichtige Unique-Themes.

  • Ich denkle mal das es vielen einfach an den möglichkeiten, der Fantasie oder schlicht am willen fehlt kreativ zu werden.
    ausserdem kennt sich der user auf standartobeflächen natürlich auch schneller zurecht!

  • Ob Blog, oder ein anderes CMS, wie eingangs im Beitrag erwähnt dürfte Usabiltiy der wichtigeste Grund sein. Ich mag die einfachen Layout, wo der Text im Vordergrund gestellt wird, und nicht zuviel „drumherum“ ist am meisten.

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