Dinner mit Jamie Oliver

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Mitte August werden wir für einige Tage an die niederländische Küste fahren, im Anschluss daran noch drei Tage in Amsterdam verbringen. Neben Shopping und den zahlreichen Museen ist dabei auch der kulinarische Aspekt immer ganz wichtig. In Amsterdam haben wir schon viele wirklich gute Restaurants entdeckt. Für diesen Trip habe ich heute im im Fifteen einen Tisch vorbestellt. Der amsterdammer Ableger des bekannten Londoner Fifteens, in dem unter der Regie von Jamie Oliver arbeitslose Jugendliche an die Geheimnisse der Gastronomie herangeführt werden. Sowohl im Service, als auch in der Küche. Es wird ein abendlich wechselndes vier Gänge Menü angeboten, das nach engen Vorgaben gekocht wird. Ab und an schaut Jamie dabei seinem Team über die Schulter. Das Restaurant liegt in der Nähe unseres Hotels. Das fast hundert Jahre alte Gebäude blickt auf eine spannende Historie zurück. Bevor es in den neunziger Jahren viele Ateliers junger Künstler beherbergte, wurde es fast 50 Jahre lang als Gefängnis genutzt. In den Zimmern der einfachsten Kategorie ist dieser „Charme“ auch heute noch erhalten. Die zwei, drei, vier und fünfsterne Zimmer lassen allerdings davon weniger erkennen, sie wurden von holländischen Designern wie zum Beispiel Claudy Jongstra, Hella Jongerius, De Bazel, Marcel Wanders oder Richard Hutte gestaltet und bieten zum Teil einen schönen Blick über das Wasser.

Weitere Übernachtungsangebote, die wir auch in unsere Überlegungen einbezogen haben:

  • Das Hotel im Kran in Harlingen
    Ausser dem Hotel im Kran kann man auch in einem Seenotrettungsboot oder im Leuchtturm übernachten.
  • Hotel Pulitzer
    Im Pulitzer haben wir im vergangenen Jahr gegessen. ich war ganz überrascht, es in Oceans 12 als eine der Hauptlocations zu entdecken. Keine günstige Übernachtungsvariante, aber sehr gut gelegen und architektonisch toll.
  • Das Winston war eines der ersten Hotels, die jedes Zimmer individuell von Künstlern gestalten ließen. Wir haben vor einigen Jahren dort die Heineken Suite gebucht. Sehr laut, wenig Komfort – eher nicht mehr.

5 Kommentare

  • Was schreibt die Blogosphäre zum Thema Arbeitslosigkeit

    Nachdem heute die aktuellen Arbeitslosenzahlen verkündet wurden, habe ich mich mal wieder etwas in der Blogosphäre umgesehen.


    Brigitte Zyprie
    s meint die Refo…

  • Danke für den Hinweis. Ich werde in jedem Falle hier berichten, wie es uns gefallen hat. Prinzipiell finde ich aber die Idee des fifteens ganz gut.

    An den anderen beiden Abenden in Amsterdam werden wir ohnehin in unserem kleinen Lieblingsrestaurant essen. Da können wir sicher sein, dass es uns schmeckt und erst recht, dass wir uns allein schon wegen der vielen gute Erinnerungen wohl fühlen werden.

    „Die Magie eines perfekten Essens ist nie wirklich ganz genau zu erklären“ – frei nach Anthony Bourdain.

  • also da bin ich ja mal gespannt, wie dir das fifteen gefaellt. in london wohnend und alle kulinarik-tempel anklappernd, habe ich bisher einen grossem bogen drum gemacht. weil mich JO von jeher wenig inspiriert und alle, die dort gegessen haben, total enttaeuscht waren… nicht nur die food snobs!

  • Wer kann mir den die ca. Preise im Restaurant nennen?? Möchte gerne mit der Familie dorthin und mich würde halt schon interessieren was mich das kostet!!! Danke für Infos.

  • Kurzes Update zu Jamie Oliver:

    Der Preis für das 4 Gänge Menü liegt bei 42 EUR.

    Im vorderen Bereich kann man alternativ auch á la carte essen. Die Preise für Hauptgerichte liegen bei zivilen 16 bis 20 EUR.

    Unser Eindruck war gut, netter aber unaufdringlicher Service, hübsches Ambiente, das Essen gut, allerdings übertraf die Vorspeise deutlich den darauffolgenden Gang.

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