Ecto

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Auf meiner mehrstündigen Zugfahrt habe ich heute einige sinnvolle Dinge erledigen können – unter anderem habe ich mich nochmals mit Ecto, dem Offline Editor für unterschiedliche Blogging Systeme befasst. Eigentlich verdanke ich diesen Umstand dem Powerbook Blog, dessen Autor Jog mit steter Regelmässigkeit über Updates dieser Software berichtet…

Vor Antritt der Fahrt habe ich eine Synchronsierung mit meiner Movable Type Installation durchgeführt, um zunächst meine Daten auf dem aktuellen Stand zu haben. Anschließend habe ich einige ältere Beiträge leicht überarbeitet, fehlende Tags vergeben und etwas aufgeräumt. Ein sehr angenehmes Features stellt die über CSS in ihrem aussehen individualisierbare Preview Ansicht da. Leicht kann man so die Voransicht an die optischen Begebenheiten im eigenen Blog anpassen. Auch diesen Artikel habe ich mit Ecto verfasst. Die integrierte Rechtschreibhilfe ist dabei ganz nützlich, andererseits hat man als Safari User damit ohnehin weniger Probleme, da sich die MacOS eigene Rechtschreibprüfung dankenswerter Weise um Formulareingaben im Betriebsystem eigenen Browser kümmert. Viele praktische Features runden meinen zweiten Blick auf das kleine Tool ab. So ist die Integration von iTunes zum Einbinden von Bildern sehr elegant gelöst und biete wie so manche andere Option zahlose Grundeinstellungen und Optionen. Ein automatischer Zeichenzähler verrät mir, dass ich bis hier hin 171 Worte mit 1.061 Zeichen verwendet habe. Eine weitreichende Amazon Unterstützung erlaubt es neben dem verlinken von Produkten mit der eigenen Amazon Partner ID, aus der Applikation heraus zu suchen, Bilder automatisch einzubinden etc. Ebenfalls extrem nützlich und erwähnenswert ist die automatische farbliche Kenntlichmachung von HTML Tags. Es sieht so aus, als würde ich Ecto auch unabhängig von Zugfahrten weiterhin nutzen – zumindest habe ich die Software heute abend registriert.

Ein Kommentar

  • Hallo Oliver,
    ich habe auf deinen Beitrag hin Ecto ausprobiert. Auf den ersten Blick habe ich gedacht, das ist das Tool meiner Träume. Gerade die Tags nehmen mit der Zeit zu und eigentlich müsste man zahlreiche alte Beiträge nachtaggen. Über das MT-Webfrontend eine echte Tortur. Leider ist das Nachtaggen nicht richtig komfortabel, da ich bei meinen zig Dutzend Tags immer munter am Scrollen bin. Das K.O.-Kriterium war dann eine Besonderheit meiner MT-Installation: Ich habe MT um einige zusätzliche Felder (Subheadline und eine Quellenangabe) getweakt. Die bekomme ich in Ecto leider nicht angezeigt. Auf eine Antwort von den Entwicklern warte ich noch. Für alle Basis-MT-Installationen mit wenig Tags aber absolut zu empfehlen.

    Grüße Yves

Oliver Wagner von Oliver Wagner

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