Nach vielen Monaten intensiver Arbeit ist seit den frühen Morgenstunde ein neues Produkt von Lycos Europe online – Lycos iQ. Bei dem neuen Produkt handelt es sich um eine tagbasierte Wissenscommunity, um Social Bookmarking und um ein Expertennetzwerk.
Natürlich gibt es für die einzelnen Module jeweils gute und etablierte Tools, die Kombination und Verzahnung dieser Elemente ist aber neu und aus unserer Sicht sehr sinnvoll.
Die Links eines Users, die Fragen, Antworten und Meinungen, seine Freunde und Kontakte bestimmen seine virtuelle Identität. Die häufig von ihm verwendeten Tags charakterisieren ihn und schaffen Verbindungen zu anderen Usern, aber auch zu anderen Themengebieten.
Ein weiteres Ziel von iQ ist es, dem Suchenden bei seiner Recherche im Netz menschliche Helfer zur Seite zu stellen, deren gemeinsames Wissen weit über die Möglichkeiten eines klassischen Suchalgorithmus hinausgeht.
Die Erfahrung, die User in den Themenbereichen zu denen sie Links gespeichert oder Fragen beantwortet haben, fließt in die Relevanz mit ein. Ebenso die Beliebtheit einer Seite und deren Verbreitung im System. Das Prinzip der breiten Folksonomie erlaubt eine Ausweitung von Suchbegriffen auf eng verwandte Themen.

Unter www.iqblog.de haben wir ein Blog eingerichtet, in dem wir aktuelle Entwicklungen rund um die Plattform dokumentieren und zum Dialog mit den Usern einladen.
Mein Lycos iQ Profil findet ihr hier – ich bin mehr als gespannt auf jedes Feedback.
Weitere Links zu Lycos iQ
- heise online: Lycos: Besser suchen mit Web 2.0
- agenturblog: Was sind eigentlich Tags?
- Das Lycos iQ Blog
- Golem: Lycos startet deutsches Expertennetzwerk
- Metablocker: Das Netz als interpersonale Recherchehilfe
- Heiko Hebig: Lycos iQ launched
- Oliver Thylmann: Lycos Germany launched Lycos IQ
- Nico Lumma: Wie findet Ihr Lycos iQ?
- Schockwellenreiter:Ein Experte werden…
- Spiegel Online: Jeder Surfer kann Experte werden
- web-zweinull: Lycos IQ – Web 2.0 in Deutschland
- Normal Digital: Lycos iQ: Eine neue Generation von Suchmaschinen?
- Lycos iQ: Web 2.0 in Deutsch mit kleinen Schönheitsfehlern
- superdeluxe: Lycos startet Wissenscommunity
- Werbeblogger.de: Lycos hat Web 2.0 begriffen
- Die Krone: Fragen stellen mit “Lycos IQ”
- ecin: Suchen ist menschlich
- STE7130 Web_2.0: Lycos IQ
- Internet Pro Weblog: Menschliche Suchmaschine


Lycos IQ sieht doch ganz schlau gemacht aus. Steht und fällt natürlich mit der “Qualität” der Teilnehmer. Nach einem halben Jahr könnte das ganz gut aussehen.
achja…machst du als creative director auch die pressemeldungen ?
Nein ;-)
Lycos iQ gefällt mir gut. Allerdings verstehe ich nicht, was daran so aufwändig war. Im Prinzip ist es ja nicht viel anders als ein gewöhnliches Forum…
Ein Forum hat auch eine Gliederung in verschiedene Themenbereiche, kann die neuesten Threads/Fragen ausspucken und das “Neues-Thema” Formular kann man auch entsprechend vereinfachen. Wäre die Entwicklung so nicht günstiger gewesen?
Gute Frage. Aber die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Bei Lycos iQ sind es vor allem die UNDS, die eine große Rolle spielen. iQ verbindet ganz viele Dinge, die es zum großen Teil zwar alle einzeln und verteilt im Netz gibt.
Natürlich kannst Du ein Forum nutzen, dass dir einige der iQ Funktionen bietet. Ausserdem kannst Du ein Tool wie del.icio.us verwenden um Links zu speichern. Und ein Social Network, in dem Du Deine Freunde und Kontakt hast. Und eine Suchmaschine.
Die Verbindung zwischen diesen Bereichen wird über Tags gelöst. Die stellen das Bindeglied da.
Und das, hast Du natürlich in keinem Forum. Zumal diese meist thematisch gebunden sind. Aber Menschen können ganz unterschiedliche Interessen haben: klassische Musik, Sportwagen, Gartenkunde und Kinde zum Beispiel. Um alle Themen abzudecken müssten sie viele Foren nutzen.
Bei iQ können sie in Ihren Schwerpunktthemen/Tags Punkte sammeln und andere Menschen mit ähnlichen Interessen kennenlernen, können deren Links betrachten, werden informiert wenn diese Menschen neue Links oder Fragen haben etc.
Die vielen Punkte, die sie in Ihrem Wissensgebiet sammeln können sie dann auf Fragen in Themen setzen, von denen sie keine Ahnung haben.
Ich hoffe, das hat deine Frage beantwortet. Vermutlich muss man erst etwas tiefer einsteigen um das zu sehen.
achja…machst du als creative director auch die pressemeldungen ?
Hallo,
Lycos iQ gefällt mir gut. Allerdings verstehe ich nicht, was daran so aufwändig war. Im Prinzip ist es ja nicht viel anders als ein gewöhnliches Forum…
Ein Forum hat auch eine Gliederung in verschiedene Themenbereiche, kann die neuesten Threads/Fragen ausspucken und das “Neues-Thema” Formular kann man auch entsprechend vereinfachen. Wäre die Entwicklung so nicht günstiger gewesen?
Welche Funktionen fehlen einer guten Forensoftware, die lycos iq hat?
@Mike: Natürlich schlägst Du Blinklist vor – ist ja auch Deine Seite.
Ich werde sicherlich in den kommenden Tagen hier mal detailierter auf die Unterschiede der verschiedenen Tools eingehen. In aller Kürze ist es aber so, das Lycos iQ eben nicht nur Social Bookmarking oder Question and Answers oder Social Networking ist, sondern alles verbindet. Über die Profile der User und deren Tags werden alle Aktivitäten aggregiert und zusammengefasst, das iQ Vorschlagswesen präsentiert die sowohl neue Links, als auch Fragen als auch Menschen in Deinen Themenbereichen.
Als social bookmarking platform wollte ich http://www.blinklist.com vorschalgen. Die Seite hat was oder nicht?
Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu einer solchen Anwendung.
Bei meiner ersten Benutzung von Lycos iQ sind mir aber ein paar Punkte aufgefallen, die mir im Moment nicht so gefallen. Um diese hier nicht alle niederschreiben zu müssen, habe ich sie in meinem Weblog unter: http://iblogging.de/2006/01... veröffentlicht.
Ich würde mich freuen, wenn diese Punkte bei der zukünftigen Weiterentwicklung Beachtung finden.
Hach das habe ich mir schon gedacht.
Der Filter “3-Tagebart” kommt auch realistisch zur Geltung!
Wir haben das natürlich nicht während einer echten Autofahrt gemacht – das wäre viel zu gefährlich und kein gutes Vorbild.
Das Video wurde im stehende Fahrzeug im Studio aufgezeichnet, vor einer Bluebox. Anschließend wurde ein 3D Modell errechnet und dann als Composing mit Szenen aus meinem echten Weg zum Büro unterlegt, danach mit Ruckeleffekten etc versehen, damit es nicht zu “professionell” und glatt wirkt.
Während dem Autofahren Videos aufnehmen? Kein gutes Vorbild. ;)