Die Süddeutsche räumt die Bühne der Einsamen

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Vor rund sieben Monaten habe ich hier vermeldet, dass die Süddeutsche bloggt. Zuvor gab es dort einen Artikel unter der Überschrift Die große Bühne der Einsamen zu lesen, in der das Phänomen Blogs erklärt wurde. Eine der Quintessenzen dieses Artikels war:

„Gute Blogs bilden Realität nicht nur ab oder konstruieren sie gemäß der Logik vorgegebener Formate“, urteilt Mike Sandbothe, Professor für Medienphilosophie an der Universität Aalborg in Dänemark. „Statt dessen argumentieren sie aus der Situation heraus und zielen auf die konkrete Lösung von realen Problemen.“ Darin liege durchaus ein Fortschrittspotenzial für die demokratischen Formen globaler Öffentlichkeit

Dieses „Fortschrittspotenzial für die demokratischen Formen globaler Öffentlichkeit“ hat sich in München wohl nicht durchsetzen können, denn nachdem die einzelnen Blogs lange verwaist schienen und vor sich hindümpelten, sind sie nun gänzlich verschwunden.

Das Ende eines Experimentes.

Ein Kommentar

  • Irgendwie waren die Feeds auch nicht gut. Jedenfalls habe ich nie lesen können, was Überschriften versprachen. Nachdem ich die Texte nicht finden konnte, habe ich die Sache schnell aufgegeben.

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