Feedburner Feed abstellen?

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Nachdem Feedburner nun für die runde Summe von 100 Millionen Dollar an Google verkauft wurde (in Cash wohlgemerkt), war eine der ersten Fragen die mir durch den Kopf gingen – was ist mit meinem RSS-Feed? Bereits im Oktober 2004 habe ich auf Feedburner umgestellt, verweise also alle Abonnenten auf eine URL auf einem fremden Server. Gefährliche Kiste, hieß es schon damals in den Kommentaren. Wer weiß, was aus Feedburner wird? Berechtigt kann ich mittlerweile nur sagen. Immerhin muss man nicht wollen, dass Google alles weiß, oder?

Bei mittlerweile fast 2.500 Abonnenten ändert man die Adresse allerdings nicht mehr so gerne. Mittlerweile gibt es schlaue Tools wie bspw. FeedSmith (mittlerweile auch in Händen von Feedburner), dass zwar die eigene URL angibt, diese aber über eine Weiterleitung auf Feedburner schaltet. So kann man jederzeit Abstand von dem Service nehmen und behält die User dennoch. Gab es aber damals noch nicht.

Was tun?

13 Kommentare

  • Ich denke, dass man noch nicht beten muss… Es wäre ja für den Dienst beinahe tödlich, die alten Accounts umzustellen oder gar zu löschen…

  • […] Einige Blogger wie Gerrit van Aaken haben eine neue Feed Adresse angekündigt und Oliver Wagner fragt genau nach – wie kann man am besten die Feedburner Abonnenten auf das echte Blog zurück […]

  • Feedburner bietet einen 30-Tage-Redirect an. Feedburner leitet die Besucher also 30 Tage lang, nachdem man seinen Account dort gelöscht hat, auf die neue Feed-URL um.
    Allerdings habe ich die Erfahrung machen müssen, dass manche Abonnenten alle Jubeljahre mal rein schauen und dann trotzdem noch die alte URL im Feedreader haben. Aber ehrlich gesagt, kann ich auf solch „treuen“ Leser auch verzichten.

    Eine weitere, technische Lösung wäre den Feedreadern direkt mitzuteilen das der Feed in Zukunft woanders zu finden ist.
    Wie das genau funktioniert, bitte unter dieser URL (http://radio.userland.com/s...) selber nachlesen.
    Der Nachteil an der Geschichte ist, dass nicht alle Feedreader dies verarbeiten können.

    Die wohl sicherste Methode ist es eine komplett neue Feed-URL anzulegen.
    Bsp.: blog.tld/rss.xml = alte Feed-URL welche auf Feedburner weiter geleitet wird.
    blog.tld/rss_neu.xml = neue Feed-URL
    Nun noch unter der alten Feed-URL einen letzten Artikel veröffentlichen das die neue Feed-URL blog.tld/rss_neu.xml ist und fertig. Dann muss man nicht einmal seinen Feedburner-Account löschen und selbst der Feed-Leser der nur alle Jubeljahre rein schaut wird noch informiert.

  • Gab es aber damals noch nicht.

    RewriteCond %{HTTP_USER_AGENT} !FeedBurner
    Redirect temp /rss.xml http://feeds.feedburner.com...

    gab es auch schon damals, jetzt must du nur noch !FeedBurner gegen !YahooBurner oder wie der Boot sich auch nennt auszutauschen :-)

  • 1.) Eintrag das Feed nun umzieht zu URL argenturblog.de/???
    2.) Quellcode des aktuellen Feed als andere Datei speichern
    3.) Feedburner auf diese Datei verlinken

    Fertig :-)

    Klar viele müssen umstellen, aber nun hast du mit Hilfe des Vorschreibers die sauberste Lösung.

  • 1. Wechsel zum neuen Feed ankündigen
    2. Beide Feeds parallel anbieten
    3. Nach gewisser Zeit ankündigen dass der alte Feed gelöscht wird.

    Fertig

    Wer wirklich den Feed liest wird die 2 Minuten opfern den Link zu ändern.

  • Liest man jetzt häufiger… Tsss. Bitte, was soll denn Google aus dem Feed bewegend neues bekommen, was nicht sowieso schon auf den Seiten steht und gecrawlert wurde?

  • Ich weiss nicht so recht.. hab das selbe Problem. Solange keine Werbung in meinem Feed erscheint, werde ich wohl bei Feedburner bleiben. Warum auch nicht?

  • […] 25. Mai 2007 von Michael | Webservice Aufgrund der Übernahme von Feedburner durch Google möchten nun einige Blogger den Feedburner-Dienst kündigen und den Feed wieder selbst direkt ausliefern. Dabei stellt sich allerdings die Frage, wie man dies am geschicktesten anstellt, ohne Feed-Leser zu verlieren (siehe z.B. im Agenturblog). […]

  • Ich würde auch anraten zu bleiben: Feedburner bietet einen genialen Service, aufgrund dessen sie wohl auch von Google gekauft wurden.
    Ein RSS-Feed hat ja zum Ziel, dass deine Weblog-Artikel möglichst rein und schnell verbreitet und angeschaut werden können. Der RSS-Feed steht dabei frei im Internet und bietet sich geradezu zum crawlen an.
    Anders gesagt: Was hättest du von einem Umstieg auf einen alternativen Feed-Burner? Google wird sich den Feed genau gleich crawlen (wie sie es auch schon zuvor gemacht haben).
    Was allerdings „in die Hände von Google“ gelangt sind natürlich auch deine Feed-Statistiken usw.

  • […] prüfen und im Zweifelsfall durch einen neuen URL ersetzen müssen. In Olivers Fall (siehe http://www.agenturblog.de) werden die Leser in jedem Fall den alten Feedburner-Feed löschen und durch einen neuen […]

  • Hmm! Angst vor Google? Bei Dir wohl berufsbedingt, oder? Mit dem Feed allein ist Google auch nicht schlauer als ohnehin schon.
    Aber wozu war Feedburner überhaupt jemals von Interesse. Ich bin der Frage nie ernsthaft nachgegangen. Gibt es eine einfache Antwort?
    Ansonsten: Die Zeit heilt alle Wunden. Lass es doch einfach ein paar Monate parallel laufen.

  • […] in einer Art Feedburner-Phobie dies nicht mehr tun wollen (siehe dazu auch Software Guide und Agenturblog), bietet es dennoch einige Vorteile: Neben einer umfangreichen Feed-Statistik bietet Feedburner […]

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