ShopWindoz

Im allgemeinen haben E-Commerce Sites für den kleinen Geldbeutel zwei wesentliche Probleme: Es ist schwer, mit wenig Aufwand ein passendes, individuelles Design zu realisieren, zum anderen fehlen schlichtweg oft der Zuganz zu neuen, potentiellen Käufer. Diesen beiden Problemen nimmt sich ShopWindoz an, das soeben seine Pforten geöffnet hat. Darryl Feldman, den ich vor einigen Jahren in Amsterdam in seiner damaligen Rolle als Director Product Development von Yahoo! Europe kennengelernt habe, hat sich zu dieser Idee nicht zuletzt durch die vielen kleinen Läden in seiner neuen Wahlheimat Berlin inspirierend lassen:

Coming to Berlin it struck me that someone should put all the cool, unique boutiques online – and that’s exactly what me and a small team at tsoosayLabs has done. The products we feature are representative of what makes Berlin cool, quirky and unique…hoping that the concept scales and we get to enable creatives in other cities.

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Für die ersten 100 Shops ist die Anmeldung sowie das gesamte nächste Jahr kostenlos. Für alle weiteren fallen ab Frühjahr 2008 9,99 EUR pro Monat später dann noch zusätzlich 5% Transaktionsgebühr pro verkauftem Artikel an. Also durchaus überschaubare Investitionen – allerdings steht ShowWindoz nur ausgewählten Anbietern zur Verfügung:

Bei ShopWindoz sammeln sich nur ausgewählte Nischen-Anbieter. Denn Kreative aller Art entwickeln unendlich viele spannende Ideen und realisieren viele davon als Produkte jenseits der Mainstream-Marken.

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Mit bislang 30 Shops wirkt das Angebot schon sehr interessant, die Richtung in die es inhaltlich gehen soll ist schon klar erkennbar. Mit steigendem Angebot in gleichbleibender Qualität kann sich hier eine sehr interessante Shopping Alternative entwickeln. So entsteht für viele kleine Unternehmen eine ganz neue Möglichkeit des Absatzes. Allerdings wird sich zeigen müssen ob die kleinen Händler die bislang primär im Ladengeschäft verkauft haben mit den neuen Aufgaben im Bereich Logistik und/oder Remittenden Management zurecht kommen. Denn diese Aufgaben übernimmt ShopWindoz nicht.

Mehr Informationen im Blog oder via Twitter und in diesem Interview der Blogpiloten.

Kommentare (5)

  1. Pingback: aamutar » ShopWindoz

  2. Pingback: University Update - Yahoo - ShopWindoz

  3. Hi Oliver…thanks for you article, I will keep you posted on new developments with ShopWindoz, we have some nice ideas to get the social factor working…

  4. Eine durchaus interessante Idee. Fraglich ist nur, ob die Preisstruktur stimmt. Zwar ist die monatliche „Grundgebühr“ nicht all zu hoch gegriffen und steht in keiner Relation zu den Entwicklungskosten eines eigenem Shops, aber da stehen ja noch die Transaktionsgebühren im Raum. Gerade kleinere Anbieter suchen nach Nischen ohne diese Gebühren, werden Sie doch schon bei Ebay, Amazin und Co. ordentlich zur Kasse gebeten.

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