Im Themenblog beschreibt Mark Pohlmann sehr anschaulich das fast unüberbrückbar scheinende Auseinanderdriften der verschiedenen Lager in der Unternehmenskommunikation. Die digitale Kluft spaltet die Branche in Mutige und Ängstliche:
Denn wir hören in diesen Tagen auf, die selbe Sprache zu sprechen. Während in den wankenden Booten gestaunt wird, wie gut Wikipedia schon ist, wird an Land vor allem wahrgenommen, wie riskant es ist. Nicht nur die Wirtschaft selbst spaltet sich in digitale und analoge Apologeten. Auch die Kommunikationswirtschaft spaltet sich in zwei Lager: Die einen begreifen die durch die Digitalisierung entstandene Partizipation an der Ressource Aufmerksamkeit als Chance, die anderen als Krise.
Und auch der Don berichtet über ein ähnliches Phänomen (wenngleich natürlich aus einer etwas anderen Warte):
(…) In diesem Umfeld bin ich der Internetspinner, die Avantgarde, der Grenzüberschreiter, der Rufer in der Wüste, denn so sehr man sich auch bemüht, das eigene Treiben und die Kultur des Internets zu erklären: Es kommt draussen nicht an.


Zitat Douglas Adams:
“I’ve come up with a set of rules that describe our reactions to technologies.
Anything that is in the world when you’re born is normal and ordinary and is just part of the way the world works.
Anything that’s invented between when you’re fifteen and thirty five is new and exciting and revolutionary and you can probably get a career in it.
Anything invented after you’re after thirty-five is against the natural order of things.”