SinnerSchrader Relaunch

Klasse Idee eigentlich für den Relaunch der SinnerSchrader Website: Der Content ist bereits da, bewegt sich im Netz, er muss nur noch aggregiert werden. So führt ein Klick auf Bilder und Grafiken auf eine Picasa Seite, die Personalien der Geschäftsleitung sind mit XING verlinkt, die Vision zeigt auf eine Powerpointdatei bei Slideshare etc:

Technisch noch nicht ganz ausgereift, denn die Inhalte die doch auf dem eigenen Server liegen müssen erhalten dort einen wenig passenden optischen Rahmen, ein Klick auf den Home Link im Footer lädt dann die Homepage im gleichen Frame..

Grundsätzlich eine spannende Frage, die hier ganz bewusst aufgeworfen wird – wie weit kann, darf und will man auf die Repetition bereits bestehender Informationen nur zum Zwecke der besseren Einflechtbarkeit in das eigene CD setzen? Insbesondere bei Daten, die anderenorts meist viel aktueller sind?

Mehr Infos am Fischmarkt.



13 Kommentare

  1. Markus Hübner
    05. Januar 2008 at 12:38 #

    Ich werde regelmäßig als Jury-Mitglied bei weltweiten Werbefestivals wie New York Festivals, Cresta Awards, LIA usw. eingeladen um Interactive Projekte zu bewerten. Für diesen Relaunch aber müssen nicht einmal die dortigen Bewertungskriterien herangezogen werden, denn hier fehlt es leider schon am Grundlegenden.

    Die Regeln zu brechen kann eine sehr effiziente Methode sein, ob in der Typographie, Bildsprache, Usability, im Layoutraster usw. Doch dieses Spiel benötigt ein feines Händchen und viel Erfahrung.

    Vielleicht wollte man auch einen “schrägeren” Versuch starten einen Ansatz wie es bereits angesagte Design-Agenturen wie Hi-Res!, London (http://www.hi-res.net) in der Vergangenheit schon gemacht haben. Wenn, dann wären solche ersten Versuche in einer “Lab” Abteilung sinnvoller aufgehoben wie es auch einige Agenturen praktizieren. Dort kann man sich dann spielerisch austoben.

  2. Thomas
    29. Dezember 2007 at 19:41 #

    Zukunftsweisend hin oder her… tatsache ist, die Seiten generieren durch den externen Content zum größten Teil Datenmüll! Also entweder war man zu faul oder zu mutig zur Hässlichkeit. Oder sogar beides gleichzeitig.

  3. Viktor Reiter
    18. Dezember 2007 at 17:46 #

    Die Startseite schaut wirklich sehr gut aus, wenn auch die Navigation nicht so gelungen ist. Die neue Art der Unterseiten ist das richtig schlimm. Wenn ich Vision anklicke, kommen zig andere Informationen die ich nicht brauche.

  4. Frederik
    16. Dezember 2007 at 17:58 #

    Erweckt den Eindruck von Lustlosigkeit.
    Kein Engagement zu erkennen.
    Homepage? Egal.

  5. konnexus
    15. Dezember 2007 at 22:34 #

    großartig. es freut mich immer zu sehen, wenn unternehmen solcher größe etwas wagen. und ich denke es wird sich durch das kundenfeedback schnell zeigen, ob der ansatz für die zielgruppe von sinnerschrader taugt. es stimmt, durch api wäre das corporate design gewahrt. aber wenn sinnerschrader den user hinter die kulissen blicken lässt – ist es dann nicht ein viel konsequenteres corporate communication? das konzept, das sich ästhetisch nicht stringent durchziehen lässt, vermittelt mir dennoch, oder gerade deswegen, eine konsequente und damit authentische botschaft.

  6. Andreas
    13. Dezember 2007 at 21:41 #

    Schöne Idee. Konzeptionell. Leider kommuniziert es dem Benutzer nur, wir wissen wo was wann zu finden ist im Web. Was wir nicht können ist Markenführung. Nicht einmal SinnerSchrader ist einheitlich geschrieben auf der eigenen Home. vorne hui, hinten pfui…

  7. Yves
    13. Dezember 2007 at 16:46 #

    Ich glaube auch, dass der optische und Usability-Bruch von der Start- zu den Folgeseiten bei der Zielgruppe für Unverständnis sorgen wird. Wenn schon Mashup, dann bitte unter Nutzung der entsprechenden APIs. Das zeugt dann auch von Technikkompetenz (sofern diese hübsch eingebunden werden).

  8. Jens
    10. Dezember 2007 at 20:31 #

    Naja witzige Idee und man kann auch sehen wohin die Zukunft gehen soll/wird, aber einheitlich und Konsistent wirkt das ganze so sicher noch nicht.

  9. Paula
    09. Dezember 2007 at 18:04 #

    Boah, was für ein Schrott. Aufmerksam 100%, Optik,Schönheit,Sinn, Usability, Geschmack: 0%.

    Einfach nur grottig.

  10. Andreas Cappell
    08. Dezember 2007 at 16:42 #

    Find ich eine sehr schöne Umsetzung.
    Leider ist man aber auch an die Verfügbarkeit von 3. angewiesen. Lustige Idee, aber wohl nichts für die Ewigkeit.

  11. Tim Neugebauer
    08. Dezember 2007 at 13:27 #

    Und nicht ganz vergessen darf man den Kunden.

    Ich denke nicht jeder Kunde ist (oder besser: wenige Kunden sind) so in die aktuellen Entwicklungen des Webs einbezogen. Dort wo schon über die nächsten Schritte und die Weiterentwicklung des Webs diskutiert wird oder diese sogar vollzogen wird, also bei den Profis in Agenturen und in anderen kreativen Branchen, mag so etwas ankommen. Weil es Fragen aufwirft und neue Wege zeigt.

    Aber als Unternehmensdarstellung? Ich weiß nicht. L’art pour l’art kommt mir da in den Sinn.

  12. Oliver Wagner
    07. Dezember 2007 at 20:57 #

    Stimmt, der Back-Button geht nicht, wenn man wollte, könnte man das aber abfangen.

    Über Geschmack lässt sich streiten, aber mir gefällt´s.

  13. Uli
    07. Dezember 2007 at 20:08 #

    Ein weiteres großes Manko ist, dass die Browserhistory nicht funktioniert. Und gut aussehen tut es wirklich nicht!