Slumdog Millionaire

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Es gilt erstens: Nicht jeder nominierte und mit dem Oscar ausgezeichnete Film muss wirklich gut sein. Es gilt aber selbstverständlich auch der Umkehrschluss: Nicht jeder vielfach in Hollywood prämierte Film muss schlecht sein. Ganz im Gegenteil, sieht man sich Slumdog Millionaire an. Es ist eine Geschichte über die großen Dinge im Leben. Die, die zählen. Wundervoll erzählt von Danny Boyle, der unter anderem auch bei Trainspotting, dem oft unterschätzten The Beach und 28 Days/Weeks later Regie führte.

Interessanterweise floppte Slumdog Millionaire in Indien selbst. Nach Darjeeling Limited von Wes Anderson ist dies der zweite in Indien spielende Film, den ich in der letzten Woche gesehen habe – und uneingeschränkt empfehlen möchte. Offizieller Kinostart in Deutschland ist am 19.03.2009.

13 Kommentare

  • Danny Boyle hat Regie bei „28 Weeks Later“ geführt? Unter dem Pseudonym „Juan Carlos Fresnadillo“, nehme ich an?

  • ICh habe beide Filem gesehen und beide Filme sind sher gut. Slumdog Millionaire hat dsa was Vilen Hollywood Filmen mittlerweile fehlt. Herzblug, Story und Spannung.
    Da dir beide Filem gefallen habe kann ich auch noch „The Fall“ empfehlen. Dieser läuft demnächst an und ist mit grandiosen und opulenten Bildern eine echte Augenweide.

    • Oh mein Gott was habe ich da nur wieder verbrochen. Die Rechtschreibung ist ja gruselig. Editieren kann man seine Beiträge nicht? Ich kämpfe leider immer noch etwas mit der neuen Tastatur hier.

      • ˙uǝɥǝɹpnzɯnɹǝɥ lɐɯ ɥɔɐɟuÄǝ ɹnʇɐʇsɐʇ ǝÄp ’sǝ ʇɟlÄɥ lɐɯɥɔuɐɯ

  • Danke für den Bericht. Werd ich mir mal zu Gemüte ziehen. Hab vor kurzem Gran Torino gesehen. Auch wenn Clint keinen Oscar gewonnen hat, ist der Film einfach genial und nur zu empfehlen.

    Slumdog Millionaire wird in Indien bestimmt gefloppt sein, weil da nicht ständig einer anfängt wie vom Blitz getroffen zu tanzen. ;-)

  • Ich habe übrigens noch einen Film gesehen, der richtig gut war, „Alles für meinen Vater“. Ein Film der sich mit der Problematik zwischen den Arabern und Israelis auseinandersetzt. Gran Torino, Slumdog Millionaire und Der Vorleser stehen bei mir auf der „To-Watch-List“ ganz oben.

    • Den erstgenannten habe ich bislang noch nicht gesehen. Gran Torino und der Vorleser sind allerdings wirklich schöne Filme.

  • Mir hat Slumdog Millionaire nicht gefallen. Eben weil es eigentlich ein gewöhnlicher Hollywood-Liebesfilm ist, nur eben in einem anderen Setting (Indien). Die Darstellung von Indien und seinen Menschen finde ich zum Teil extrem klischeehaft, da wundert es mich nicht dass der Film in Indien gefloppt ist. Wenn ich Inder wäre würde ich mich auch eher darüber ärgern. Armut und Gewalt werden benutzt, um beim (westlichen) Zuschauer große Emotionen (Mitgefühl) zu wecken. Ist mir zu billig. Habe mich eher gefragt, obs dieses Jahr keine guten Filme aus Hollywood gab, wenn das Ding 8 Oscars gewonnen hat…

  • Ich muss echt sagen, dass Slumdog Millionaire zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehört. Er hat alles, was ein Film braucht und ist einfach unglaublich gut!

  • Das der Film in Indien floppt wundert mich nicht. Der Film zeigt die Realität von Indien und das kennen die Einwohner ja schon. Kino gibt es in Indien um von der Realität zu flüchten! Zudem hat es für den indischen Geschmack viel zu wenig Musik und Tanz!

    Aber davon abgesehen bin ich persönlich von dem Film begeistert. Eine gute Mischung zwischen Hollywood und Bollywood!

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