Neues Spielzeug 1

N

Wacom Intuos IIISeite heute halte ich mein neues Wacom Intous 3 in Händen. Schon im vergangenen Monat habe ich mich für die Optik und die Funktionen der neuen Eingabegeräte begeistert, heute kam dann mein A5 Artpad per Post. Der erste Eindruck ist recht gut. Optisch macht es sich auf dem Schreibtisch hervorragend. Die drei mitgelieferten Stiftspitzen laden allerdings herzlich dazu ein verloren zu werden – das hätte man genaus wie das nur als PDF mitgelieferte Handbuch schöner lösen können. Jetzt fehlt mir nur noch die zusätzlich erhältliche Airbrush…

5 Kommentare

  • Ja, ich habe auch eines bekommen, mein Intuos² ist bereits im eBay und wird den finanziellen“Verlust“ in Grenzen halten. Außer dem fehlenden Handbuch vermisse ich auch eine Art Vorlagedatei für die konfigurierbaren Tasten. Die sind zwar toll in der Theorie, aber viel Hirnkapazität habe ich eigentlich nicht frei, um für alle oft verwendeten Anwendungen meine Tastenbelegungen auswendig zu wissen – da wäre ein Spickzettel schon gut. Die Maus ist erheblich besser (für meine Hand) als noch die Vorgängerin, außerdem hat sie 2 Tasten mehr (aber auch hier das Merkproblem…) Der Stift und sein Halter sind ebenfalls extrem gelungen. Was die Spitzen angeht: Die habe ich sorgfältig aufbewahrt in der Stiftverpackung (die ist groß genug zum Wiederfinde ;-)), denn sollte ich andre Spitzen benötigen, werde ich mir noch einen neuen Stift kaufen – das dauernde Rein- und rausfummeln finde ich nur zum Ausprobieren sinnvoll.
    Die Oberfläche der aktiven Fläche ist super, die drumherumliegende transparente Hochglanzfläche sieht zwar edel aus, die alte (rauhere) war aber nicht so schwitzintensiv. Außer dem Standardstift und der Airbrush ist übrigens bei Wacom noch ein INKPen in Planung.

    Fazit: Für mich tatsächlich eine Steigerung und Verbesserung von einem Produkt, mit dem ich täglich arbeite und das ich nicht missen möchte. Ich hätte nur nicht gedacht, daß die Steigerung von Intuos² zu Intuos³ nochmal so deutlich spürbar ist.

  • Vielen Dank für Deine detaillierten Ergänzungen Joachim. Im Prinzip kann ich Dir bei allen Ausführungen voll zustimmen. Allerdings werde ich mich an die Wacom Maus nicht gewöhnen können. Ich finde das Verhalten ganz anders als ich es von meiner optischen Maus gewohnt bin. Bei den Tasten bin ich mir auch nicht sicher, ob das Sinn macht. In dem Moment in dem ich meine Finger vom Stift nehme kann ich schon fast die Tastatur benutzen – höchsten mit der linken Hand parallel.. Wird recht kompliziert, aber man soll ja stets an seiner Motorik arbeiten. Auf jeden Fall macht sich das Gerät auch gut auf dem Schriebtisch, auch wichtig.

  • Danke für euere Ausführungen. Bis jetzt ist es fast nicht möglich Infos von unabhängiger Quelle zu bekommen. Ich interessiere mich sehr für das Intuos3. Hab derzeit ein Graphire3 und hab gelesen, das Intuos sei viel besser. Könnt ihr das bestätigen?

    Gruß

    Wolfgang

  • Leider kenne ich das Graphire3 nicht wirklich. Den technischen Daten nach solltest Du Dich mit dem Intuos3 deutlich verbessern. Ausserdem kann man (zum Glück) für die ausgemusterten Geräte bei eBay noch gute Preise erzielen – relativ wertstabil.

  • Ja, Wolfgang, das Intuos ist besser von den Daten her, die Auflösung des Tabletts beispielsweise 2½× höher. Bemerkt habe ich bei meiner Arbeit noch nicht viel davon. Ich zeichne allerdings auch nicht damit, sondern freue mich an den Druckstufen der Stifte im Photoshop. Unterschiede gibt’s sonst noch in den Tool ID’s. Jedes Werkzeug ist eindeutig für das Tablett identifizierbar, je nach Anwendung kann man bei Intuos³ Stift und Maus parallel benutzen. Beispielsweise in Cinema4D, von dem ich hörte, daß es auch je nach Stiftandruck und Druckrichtung die Modelle stärker oder schwächer verformt, während man die Maus zum Drehen des Modells verwenden können soll. Mit release 7 geht das wohl nicht, zumindest habe ich noch nicht herausgefunden, wie.
    Die Maus finde ich mittlerweile (nach drei Tagen) eine erhebliche Verbesserung zu den zwei Vorgängerversionen. Handlicher, schneller, genauer. Die Touchstrips sind noch nicht recht meine Freunde geworden, die hakeln und „federn“ zurück, je nach Programm. Für die Tasten kann ich mich dagegen positiv aussprechen, es ist bloß mühselig, die Belegung zu lernen (welche war jetzt wieder Strg+D?) und in manchen Fällen auch gefährlich für die Arbeit, danebenzugreifen. Was die Fingerakrobatik angeht: bei meiner Stifthaltung habe ich noch Ring- und kleinen Finger frei. Einer der beiden kann sich gut um die rechten Tasten kümmern. Man muß ja nicht damit tippen….
    Ich würd dir ja vorschlagen, bestell Dir doch mal ein Intuos³, wenns Dir nicht gefällt, hast Du Widerrufsrecht (bei Versendern). Wenn ich mir Sift und Maus von Graphire anschaue, habe ich den besseren Kauf gemacht. Der Stift liegt auch nach Stunden noch gut in der Hand.

Oliver Wagner von Oliver Wagner

Instagram