43 Things ist ein Amazon Projekt

Die vielbeachtete Seite 43Things (realisiert von 37signals) stellt Folksonomies da. User können ihre Ziele für die Zukunft eintragen, die Zukunftswünsche und -Planungen von Dritten einsehen und erkennen, wer bereits welches seiner Ziele erreicht hat. Auf der Startseite sieht man grafisch gewichtet eine Übersicht der am häufigsten formulierten “things” wie zum Beispiel:

  • Be a better blogger
  • Visit Japan
  • Be more efficient when working
  • Get a job
  • Format my computer

Über diesen einzelnen Wünschen stehen dann noch Tags, die einen thematischen Zugriff anbieten. Diese Tags wiederum können ähnlich wie bei del.icio.us oder Flickr als RSS Feeds abonniert werden.

Im Prinzip also für den einen oder anderen User eine spannende Sache. Wie ich eben allerdings bei Wolfgang Sommergut gelesen habe, gibt es mittlerweile nach einem Bericht auf Salon.com eine offizielle Bestätigung, die belegt, dass Amazon.vom der einzige Investor hinter der Betreiberfirma Robot Co-op ist. Somit rückt natürlich all dies in ein etwas anderes Licht:

Wüssten die Besucher der Site, dass sie dort ihr Herz dem Milliarden-Dollar-Konzern Amazon ausschütten, würde das vielleicht ihre Mitteilsamkeit dämpfen. Deshalb wollte die Geschäftsführung des jungen Unternehmens den Fragen von Salon über das Verhältnis zum Online-Händler ausweichen. Amazon stellte mittlwerweile aber klar, dass es der einzige Investor bei Robot Co-op sei.



3 Kommentare

  1. Jan Piotrowski
    10. Februar 2005 at 06:38 #

    Ich persönlich finde die Reaktionen teilweise aber doch sehr übertrieben, mag aber auch daran liegen dass ich einfach nur gerne an deren Stelle wäre :)

    Wir werden sehen sich das alles entwickelt…

  2. Oliver Wagner
    10. Februar 2005 at 01:22 #

    Gute Frage Jan.

    Im Blog von Robot-Coop geht es genau um diese Frage. Natütlich kann mann verschiedener Auffassung sein, das Problem sehe ich aber eher darin, dass Robot-Coop den Amazon Deal bislang nicht veröffentlicht hat:
    That came together in the Fall of 2004. We were working toward a public announcement on the investment next month, but the story came out ahead of the announcement.
    Wir werden sehen, wo die Reise hingeht, das Produkt ist sicherlich sehr innovativ, keine Frage. Auf der Amazon Seite würde allerdings niemand so offen seine Wünsche, Träume und Hoffnungen für die Zukunft preisgeben. Sobald es dort eine wie auch immer geartete Verbindung wird es gefährlich. Siehe dazu auch den Trackback von Oliver

  3. Jan Piotrowski
    10. Februar 2005 at 01:05 #

    Hmm, nur weil Amazon der Investor ist heisst das doch lange noch nicht dass es ein “Amazon Projekt” ist – oder?