Crazy Egg

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Ich weiß gar nicht, wie lange ich schon Ankündigungen über Crazy Egg gelesen habe – schon lange genug, um mich wirklich neugierig für die Features zu machen. Crazy Egg bietet den Statistik Freunden eine grafische Auswertung des Userverhaltens auf der eigenen Seite. Welche Bereiche ziehen besonders viel Aufmerksamkeit auf sich, welche werden besonders viel geklickt. Spannend, eigentlich bieten diese Daten nur besonders teure und professionelle Tools, wie bespielsweise Omniture.

Wie gut Crazy Egg wirklich ist, wird sich nun zeigen. Seit heute sind die Pforten geöffnet und es darf getestet werden:

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Neben dem reinen Zahlenwerk verspricht Crazy Egg auch die grafische Aufbereitung von Klickströmen. Jeder Link auf der Seite wird mit einem grafischen Indikator versehen, der die tatsächliche Anzahl der Klicks visualisiert.

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Ich habe die im kostenlosen Paket enthaltenen zwei Projekte angelegt. Einmal für diese Seite, zum andere für unseren Preisvergleichsdienst MedPreis.de

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Je nach Traffic und Anzahl der abzufragenden Seiten stehen verschiedene Pakete zur Auswahl, das teuerste kostet immerhin $99, also $1188 im Jahr. Allerdings sieht Crazy Egg für mich eher nach einem Tool aus, das man beispielsweise kurz vor und nach einem Relaunch einsetzen wird. So lassen sich Veränderungen im Nutzerverhalten direkt quantifizieren und darstellen.

Ein erster Screenshot der MedPreis Auswertung sieht so aus:

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Auf den ersten Blick scheint diese Form der AUswertung ganz spannend. Weitere Details an dieser Stelle, sobald etwas mehr Daten vorliegen.

11 Kommentare

  • Puh, die Seite lahmt wie Sau und spuckt alle paar Sekunden eine Fehlermeldung aus. Vermutlich der Digg-Effekt. Werde es später noch mal versuchen. :-)

  • Da hat sich ja bei crazyegg einiges seit meinem Test getan zu haben. Sieht nicht schlecht aus, die neue Oberfläche. Aber wirklich realitisch sind Eure Testbedingungen ja nicht, wenn Ihr sie auch noch vorher ankündigt ;o) Trotzdem wäre eine Analyse der Ergebnisse durchaus interessant.

  • Das Speichern von Cookies funktioniert nicht?

    Immerhin ist crazyegg einfach ein Spielzeug, und auch zu teuer für mich…

  • Superspannend, wenn es denn jetzt noch funktionieren würde. Auf der Homepage steht etwas von einigen 100000 Clicks, die sie registriert haben und schon geht die Webseite flöten? Das kann ja wohl nicht deren Ernst sein …

  • Diese Art von Startproblemen kennen wir doch noch von Analytics, Blogbeat und Measure Map. Das wird sicherlich bald durch neue Server ausgeglichen. Bis dahin würde ich allerdings auch von der kostenpflichtigen Lösung Abstand nehmen. Ausserdem bleibt die Frage, ob der eingebundene Javascript Code die getestete Seite auch so stark verlangsamt, wie es mit dem Google Code der Fall war.

  • Zumindest im Moment wird es erstmal schlechter, bevor es besser wird: die Site ist z.Zt. komplett unten mit dem Hinweis „unscrambling some eggs…“. Im CrazyEgg-Blog gibt es (noch?) keinen Kommentar dazu…
    :)

  • […] Seit ein paar Tagen lief der neue Statistik- und Trackingservice Crazy Egg nun über dieses Blog und parallel über die Startseite unserer Preisvergleichsdienstes MedPreis.de. Heute habe ich mir die Resultate dieser Messreihe etwas genauer angesehen. […]

  • […] ich habe auf dem agenturblog ein nettes usability-tool gefunden. es heißt crazy egg und ermöglicht einen einblick in das verhalten der besucher einer oder mehrerer webseiten. so gibt es zum beisbiel eine heatmap, die zeigt, wie oft wohin geklickt wurde. dabei habe ich bemerkt, dass einige auf die bilder der blogbeiträge klicken. ist ja nicht ganz unlogisch. deshalb werde ich ab jetzt die bilder zum beitrag verlinken wodurch ihr beispielsweise zur kommentarfunktion gelangt. […]

  • Ich habe das Tool für den Re-Launch einer kleineren Seite von mir benutzt und konnte damit ganz hübsch nachvollziehen, welche Bereiche wie viel Interesse hervorrufen. Zugegebenermaßen kann man mit Google Analytics zwar fast dieselben Infos kriegen, aber die Visualisierung ist bei Crazy Egg einfach bestechend.

    Zum Thema „Verlangsamung“ muss man sagen, dass das JS-File die Geschwindigkeit des Auftritts nach unten ziehen kann; allerdings besteht immer die Möglichkeit, geringere Nutzerkreise über die IP-Adresse oder die Uhrzeit zu filtern, sodass nicht alle Besucher betroffen sind.

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