Airport Extrem

Über funktionierende Hardware denkt man vielleicht zu selten nach. Obwohl sie es sicher manchmal verdient hätte. So hat seit 5 Jahren ein DSL Router in unserem Homeoffice seine Arbeit verrichtet. Dezent, unauffällig – wir haben ihn einfach vergessen. Vorgestern hat er sich verabschiedet. Fast unangekündigt. Plötzlich war er weg. Und wir waren abgeschnitten von der Welt. Merkwürdiges Gefühl. Seit heute Abend hat eine neue Airport Extreme Station diesen Posten übernommen und stellt die Verbindung zur Aussenwelt wieder her:

Airport

Und im Gegensatz zu dem alten Router arbeiten Airport Extreme (unten) und Airport Express (oben im Haus) sehr gut zusammen. Die Features der Extreme (USB Festplatte und / oder Drucker im Netzwerk freigeben) werden auch über die „kleine“ Station zur Verfügung gestellt. Ausserdem kann ich so den Zugriff auf vordefinierte MAC Adressen begrenzen und theoretisch die Internet-Nutzung einzelner Rechner auf bestimmte Zeitfenster am Tag oder eine maximale Nutzungsdauer festlegen. Prakitsch, falls man es mal für die Kinder brauchen sollte.

Kommentare (5)

  1. “ und theoretisch die Internet-Nutzung einzelner Rechner auf bestimmte Zeitfenster am Tag oder eine maximale Nutzungsdauer festlegen.“

    Das mit dem Zeitfenster stimmt, doch eine maximale Nutzungsdauer lässt sich – leider !!! – meines Wissens nicht festlegen. Ich habe dies schon 100-fach bedauert!

  2. Ich wäre vorsichtig damit Kinder vom Internet zu trennen. Es herrscht wirklich himmlische Ruhe wenn sie morgens um vier leise flüsternd zu dritt vor Juxlala sitzen. Und irgenwelche Tierbilder aus dem Netz betrachten.

    Nimm ihnen das Netz und der Krawall geht los. Sie rasen durchs Haus, machen alle wach und müssen in ihre Betten kommandiert werden. Danach sind alle Erwachsenen wach und die Kinder pennen fröhlich weiter.

    Wenn du sie machen lässt gehen sie nach einer Stunde wieder ins Bett oder schlafen vor dem Rechner ein. Aber die haben ja noch biegsame Knochen.

  3. @Jochen:

    Ob Beschränkung oder nicht ist denke ich abhängig vom Alter und unbedingt auch vom individuellen Kind.

    Unserer ist 16 und würde hoffnungslos im Netz versinken. Wir haben das einige Monate beobachtet und als die schulischen Leistungen gravierend nachließen, musste gehandelt werden. Die Beschränkung des Internet-Zugangs war ein wesentliches Element, das auch Erfolge zeigt.

    Mancher entgegnet, das Kind würde nicht lernen, selbst Verantwortung für sich zu übernehmen. Dem stimme ich zu – daher wünschte ich mir auch die von Oliver ins Spiel gebrachte maximale Nutzungsdauer. Damit könnte er lernen, sich seine Zeit sinnvoll einzuteilen. Mit den festen Zeiten gibt es regelmäßig Ärger, wenn unser Abendessen unverschämter Weise mal in seine Surfzeiten rutscht.

  4. Wie sieht es mit der Performance der Festplatte über die Airport Basisstation aus? Ich bin am überlegen, ob ich ebenfalls diese Lösung wähle oder ein NAS anschaffe.

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