Facebook App wechselt für 3 Millionen Dollar den Besitzer

Seit einigen Wochen ist die Begeisterung für Facebook auch in der deutschen Blogospähre fast omnipräsent zu verfolgen. Zurecht, denn spätestens seit der Öffnung des Systems für Applikationen von Dritten, sind den Möglichkeiten zu Interaktion mit dem eigenen Netzwerk kaum noch Grenzen gesetzt. Mit wenigen Klicks können neue Apps in das eigene Profil (bspw. hier mein Profil) aufgenommen werden und gemeinsam mit Freunden genutzt werden.

Mit einer Verbreitung von 2.382.028 Installationen liegt die Applikation Where I’ve Been derzeit auf Rang 22 der Apps Charts. Sinn und Zweck des kleinen Tools ist es, die Länder die man bereits besucht hat bzw. zu besuchen plant, auf einer Weltkarte zu markieren – und dann natürlich die eigene Weltkarte mit den Maps der Freunde zu vergleichen:

Facebook | Where I've Been

Und genau für dieses Tool und für die über 2 Millionen Nutzer innerhalb Facebook hat Tripadvisor nun $ 3 Millionen bezahlt, berichten TechCrunch und Mashable heute früh.

Zumindest belegt dieser Deal erneut wie brilliant die Strategie von Facebook ist, sich zumindest für Applikationen von Dritten zu öffnen. Gerade durch den nun erbrachten Beweis, dass mit einer guten Idee in wenigen Monaten auch hier ein Vermögen zu machen ist, werden sicherlich noch viele weitere Apps folgen. Diese wiederum steigern stetig die Attraktivität der Plattform – und die Bindung der Nutzer.

Martin Recke berichtet in dieser Woche von seinem Selbstversuch mit StudiVZ, dem deutschen Facebook Clon. Auffallend ist, dass all die Innovationen die Facebook derzeit so spannend machen beim deutschen Pendant fehlen. Vollständig. Ob es einen Markt auch für deutsche StudiVZ Apps gibt? Vielleicht. Momentan wird man es aber wohl nicht erfahren…

Kommentare (4)

  1. Ich finde dieses Thema unglaublich spannend. Für mich hat es das Potential, die Basis für das zu liefern, was in der ganzen Web-Gemeinde gesuchte wird: das Web3.0.

    Und dass dies Google-CEO Eric Schmidt ähnlich sieht, hat er in einer Presse-Befragung auch schon gezeigt.

    Dessen noch viel sicherer hat mich indessen ein Beitrag auf dem Entwicklerblog Formatvorlage gemacht. Denn wenn Entwickler (ich kenne das aus unserer Firma) anfangen sich über einen evtl. Hype aufzuregen, dass ist es einer. Das ist sozusagen ein Developer-Ritterschlag.

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  3. dann steckt hinter lokalisten.de der bnd, schon alleine wegen der vorratsdatenspeicherung.

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