Kostenlose Webhosting Pakete bei Lycos

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Ein kurzer Hinweis in eigener Sache: Meine Kollegen vom Lycos Webhosting bieten dieser Tage in einer gemeinsamen Aktion mit der Computer Bild ein Webhosting Paket inklusive Domain kostenlos an – für die gesamte Vertragslaufzeit von mindestens einem Jahr. Um in den Genuß dieses Schnäppchens zu gelangen muss man sich über diesen Link anmelden. Inkludiert sind dabei alle Module aus dem One-Click-Service, sprich Open Source Applikationen die ohne Konfiguration durch den User direkt auf dem Webspace aktiviert werden, beispielsweise WordPress, Joomla oder auch phpBB ausserdem PHP4 und 5 sowie eine MySQL Datenbank. Wer also auf der Suche nach einem Blog mit eigener Domain (oder einem zweiten Test-/Entwicklungsserver) ist, kann dies drüben kostenlos und recht einfach aufsetzen. Im zweiten Jahr kostet das Paket dann 2,99 EUR im Monat.

6 Kommentare

  • Ja. Lycos kann gut was verschenken. Die bekommen ja genügend Steuergelder, weil Herr Mohn als Geschäftsführer nicht ganz so fähig ist. Ich bin der Meinung wir würden alle billiger fahren, wenn Mohn sein Geld selbst verdienen müsste und wir weniger Steuern zahlen könnten.

  • Lieber Oliver,

    da bin ich mir leider nicht sicher. Wie du wahrscheinlich nicht weißt setze ich mich auf verschiedenen Ebenen intensiv mit Mohn/Bertelsmann auseinander. Wer auf der einen Seite vom Bund Gelder für die Entwicklung einer Suchmaschine kassiert, deren Realisierung schon deshalb nicht möglich ist, weil es nichteinmal ein Konzept gibt das realisierbar oder besser konkretisierbar wäre, der bekommt dieses Geld um seine Verluste auszugleichen.

    Wenn der gleiche Mann, dann anderen gegenüber Space und Domains für umsonst (klar nur zum anködern) anbietet, der muss zumindest damit leben, das er Leute wie mich verärgert. Ich bin kein Hoster, zahle für mein Hosting gerne und auch nicht viel. Aber durch solch, eine Handlungsweise wie sie sich Mohn leistet, wird die erfolgreiche Arbeit von Anderen zerstört.

    Morgen auch deine. Glaub nicht das die vor irgendwas zurückschrecken. Aber wir müssen das nicht bei dir ausdiskutiere, da du ja wohl mit denen zusammen arbeitest und leben musst.

    Es ist wie immer Subvention führt zu weniger Wettbewerb, oder sogar zum Wegfall von Wettbewerb.

  • Danke Jochen, Dein Hintergrund dazu war mir in der Tat nicht bekannt, habe dazu aber eben einiges in Deinem Blog gefunden.

    Ich kann und will hier nicht in eine Diskussion der Sinnhaftigkeit eines Projektes wie Theseus bzw. Alexandria eingehen, das aber mehr vor dem Hintergrund, dass ich nicht weiß, inwieweit wir derzeit dazu im Allgemeinen veröffentlichen – das wirst Du verstehen. Allerdings kann ich sicher sagen, dass es sehr wohl ein Konzept gibt, schließlich arbeiten wir derzeit an dessen Visualisierung.

    Und was das Thema Wettbewerb angeht, in einem Markt wie der der Suche bzw. Recherche von Onlineinhalten und Wissen der in DE zu 90% von Google dominiert wird, finde ich es nicht verkehrt, über Alternativen nachzudenken. Ob nun staatlich gefördert oder nicht.

    Was Subventionen im allgemeinen angeht haben wir allerdings keinen Dissens :-)

  • Ja. Die Google Dominanz gefällt niemandem wird aber durch uns Benutzer erst hergestellt.

    Metager, war mal der Forschungsansatz für eine Suchmaschine die andere (spezialisierte) Suchmaschinen benutzte. Der Ansatz war toll. Das was ihr lösen wollt und müsst ist maschinelles multilinguales Tagging mit begrenzten KI-Fähigkeiten. Als Forschungsthema eine Wucht. Ich hab bestimmt schon ein paar Monate (verteilt auf Jahre) mit anderen darüber gesprochen. Jeder Archivar sucht ein solches Schlüsselsystem.

    In Produktionsplanungs und Steuerungssystemen sind wir an der Zuordnung von verzinkten und gelbchromatisierten Schrauben in den gleichen Abmessungen mit dem gleichen Gewinde und gleicher Kopfform und Drive gescheitert. Bei der Baukastenstückliste für Lehrmittel war es noch lustiger.

    Das Thema finde ich toll. Nur die Führung gefällt mir nicht, aber das muss sie auch nicht. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg.

  • Subvention hin oder her – hier handelt es sich wohl eher um eine normale Marketing-Aktion. Im 2. Jahr kostet es 2.99 und natürlich hat man immer die Option auf ein Upgrade. Einsatz für Lycos 36 Euro brutto, wenn überhaupt. Ist jetzt nichts, wo ich sagen würde, da macht jemand mit Steuergeldern einen Markt kaputt oder das Angebot ist so gut, dass man sofort zuschlagen müsste (Ich bin da leider ein notorischer „Kündigungen-Vergesser“).

Oliver Wagner von Oliver Wagner

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