Search me

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Zweifelsohne wird uns das Thema Suche in den nächsten Jahren in vielen neuen Varianten beschäftigen. Es gibt eine ganze Reihe von Spielarten, die Potential haben, der klassischen algorithmischen Suche á la Google Paroli zu bieten.

Dabei stellt sowohl das Auswerten realer von Menschenhand erstellter, annotierter und abgegebener Bewertungen bzw. Kategorisierungen in Form der Social Search einen denkbaren Ansatz da. Zum anderen aber auch das Erkennen und Auslesen von maschinenlesbar codierten Metainformationen bspw. in Form von Microformats. Ausserdem wird das Thema echter semantischer Suche und das Erkennen von Zusammenhängen ebenfalls zu ganz neuen Ansätzen führen. Daneben werden thematisch enger gefasste, also vertikale Suchen, künftig ebenfalls eine immer größere Rolle spielen.

Unter diesen Gesichtspunkten ist es sehr interessant zu beobachten, mit welchen Konzepten neue Anbieter in den Markt stossen.

Mit Searchme ist vor wenigen Tagen eine frühe Betaversion einer neuen US Suche an den Start gegangen. Auf den ersten Blick sieht das Interface und die Liste der Ergebnisse gänzlich anders als die gewohnten SERPs aus – unterm Strich muss man allerdings feststellen, das dies lediglich Eyecandy ist. Natürlich macht die Visualisierung der Ergebnisse das Scannen nach der richtigen Information etwas leichter, leider ist aber der im Hintergrund arbeitende Algorithmus (derzeit noch) so schlecht, dass die Relevanz der Ergebnisse wenig dazu einlädt, das Interface weiter zu erkunden. Leider muss man auch feststellen, dass keiner der Eingangs angesprochenen Trends wirklich Einzug in Searchme gehalten hat. Lediglich vordefinierte Kategorie lassen sich an- oder abschalten und helfen dem User so, die Ergebnisse auf bestimmte Bereiche einzugrenzen.

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Noch befindet sich Searchme in einer geschlossenen Betaphase, eine Vorregistrierung für Testaccounts ist aber bereits jetzt möglich, scheinbar gibt es hier und da auch noch technische Engpässe.

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