Tapetenwechsel – und überhaupt

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Es ist ruhig geworden hier im Blog. Nichts neues für Euch, erst recht nicht für mich. Man kann es auf mangelnde Zeit schieben, auf das Publizieren auf anderen Kanälen, vielleicht auch darauf, dass viele der Themen die mich in letzter Zeit beschäftigt haben keinen Raum hier im Blog finden. Vielleicht kann man es auch auf das Layout schieben, dass ich im Januar diesen Jahres eingeführt hatte.

Damit zu mindest letzters kein Grund mehr ist, habe ich an den letzten Abenden einiges verändert – und mich für eine angepasste Version eines ganz reduzierten Themes entschieden. Kein Balast, keine unnötigen Grafiken – vollkommen unprätentiös.

Zusätzlich erlaubt dieses Theme endlich die Verwendung von beliebig großen Bildern in Artikeln. Als einziges kleines Extra experimentiere ich im Rahmen dieses Facelifts mit Disqus für die Darstellung von Kommentaren. Allerdings nur dank der Möglichkeit, die hierüber eingegangene Kommentare jederzeit wieder in meine eigene Datenbank zurückschreiben zu können. Und auch nur für neue Artikel, bzw. für ältere Artikel, zu denen bislang ohne noch keine Kommentare eingegangen sind.

28 Kommentare

  • grundsätzlich begrüsse ich den wechsel, obwohl der alte einen höheren wiedererkennungseffekt hatte. was aus meiner sicht noch nicht optimal gelöst wurde ist die startseite. auf den ersten blick sieht das ganze wie ein text mit mehreren untertitel aus. eine bessere abgrenzung wäre wünschenswert. und dann wären da noch die validierungsfehler … :-)

  • Schlicht ist gut, aber zu schlicht…

    Aber es ist doch wie bei den Frauen – auf das Gesamtpaket kommt es an – Schönheit alleine gewinnt keinen Preis.

  • Die brand eins lässt grüßen; gefällt mir sehr gut. Mit Wir sprechen Online.com habe ich einen ähnlichen, wenn auch eher inhaltlich radikalen Schritt vollzogen. Zeit für lange Texte nebenbei möchte ich mir momentan einfach nicht nehmen. 14o Zeichen als klare Selbstbeschränkung sind da eine erfrischende, herausfordernde und handhabbare Alternative.

  • wäre es noch weniger könntest du .txt als Dateiendung verwenden ;)
    Man kann aber schön navigieren und der Content ist gut einsehrbar – kann man IMHO genau so lassen.

  • Danke Euch für das gute Feedback, Kritik und Lob.

    Alles sehr richtig, insbesondere Eure Meinungen zur Startseite.

    Lediglich hinsichtlich der Ausführungen von Ben habe ich noch ein paar Fragezeichen. Frauen, Gesamtpaket, Schönheit alleine gewinnt keinen Preis?

    Jetzt würde ich mich allerdings doch noch sehr über einen ersten Videokommentar freuen – freiwillige vor!

  • Minimalistisch, aber gut. Und Content ist ja bekanntlich King. Habe mir das Disqus auch mal angeschaut. Wie würde man denn im Falle eines Falles die hierüber eingegangenen Kommentare in seine eigene Datenbank bekommen? Das ist das einzige, was mich bisher davon abgehalten hatte.

  • Ja, das ist möglich. Wahlweise kann man die API nutzen (davon wird aber derzeit seitens Disqus abgeraten, weil beta) – oder wie in meinem Falle JavaScript. Es gibt dort eine Option, die einen Export in die WP Datenbank erlaubt. Aber klar, das Problem ist natürlich bei dieser Variante, dass keine Kommentare verfügbar sind, wenn der Service down ist.

  • Sehr gut! Ich kann jetzt direkt auf den ersten Blick erfassen, ob ein neuer Artikel vorhanden ist und ob er Interessant für mich ist. In den Magazin-Layouts muss man sich meist erst mal zurecht finden. Die Erfahrung habe ich auch bei meinen beiden Online-Magazinen gemacht.
    Kleine Anregung: Das […] am Ende der Artikel als „more-„Link klickbar machen. Ich suche mittlerweile erst nach dem „Weiterlesen“ und versuche es dann über die Headline.

  • Ich find's super, wenn sich jemand sowas wirklich traut, da einfach angenehm für's Auge.
    Kein unnötiger Krimskrams oder »schaut mal, was für tolle Effekte und Techniken ich beherrsche«-Gepose.

  • Ich find so ein einfaches Layout ziemlich ansprechend. So wirkt der Blog mehr wie ein Buch und sowas solls ja im Endeffekt auch sein…ein virtuelles Buch, oder?

  • Ist schon ein bißchen nackig, das Layout, aber irgendwie wirkt es wie ein Buch und da sind die wenigsten mit Bildern gespickt (was die Literatur für Erwachsene angeht) Also so schlimm ists dann doch nicht.

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